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Corona

Frankfurt und Rhein-Main: Den Toten Namen geben

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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  • Steven Micksch
    Steven Micksch
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Im Rhein-Main-Gebiet wird am Sonntag der Menschen gedacht, die an und mit Corona gestorben sind. Gedenkkarten sollen die Menschen hinter den Todeszahlen sichtbar machen.

Allein in Frankfurt sind seit Beginn der Pandemie 683 Menschen an oder mit Corona gestorben, in ganz Deutschland sind es mehr als 79 300 (Stand: 15. April). Noch viel mehr Menschen trauern um die Verstorbenen. Die katholische und evangelische Kirche in Frankfurt wollen deshalb am Wochenende der Corona-Toten gedenken. Anlass ist das bundesweite Gedenken an die Verstorbenen der Pandemie am Sonntag.

In Frankfurt wird es zwei zentrale liturgische Gedenkfeiern geben. Am Samstag um 19 Uhr im Dom und am Sonntag um 18 Uhr in der Diakonissenkirche. Dafür wurde die Aktion „Namentliches Gedenken an Corona-Verstorbene“ auf den Weg gebracht, wie es unter anderem auf der Internetseite der katholischen Stadtkirche heißt. Auf ökumenisch gestalteten Gedenkkarten können Menschen den Namen eines an oder mit Corona Verstorbenen eintragen. Bei den Gedenkfeiern werden die Karten aufgestellt und danach im Zentrum für Trauerseelsorge aufbewahrt. Ziel der Aktion sei es, die Menschen, Lebensgeschichten und Namen hinter den anonymen Zahlen sichtbar zu machen. Die Karten sind in vielen katholischen und evangelischen Kirchen verfügbar und liegen auch im Punctum in der Liebfrauenstraße aus.

In Flörsheim beteiligen sich die Kirchen an dem Gedenken und läuten am Sonntag ab 15 Uhr eine Viertelstunde lang. Außerdem gibt es eine Trauerbeflaggung in der Stadt.

In Wiesbaden wird Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) am Sonntag im Foyer des Rathauses eine Kerze anzünden. Das Video dazu kann dann im Internet unter www.wiesbaden.de/ gedenken-corona angeschaut werden. In der Landeshauptstadt sind seit Beginn der Pandemie mehr als 230 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

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