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Nextbike-Station in Offenbach.

Fahrräder

Frankfurt kündigt Regeln für Leihräder an

Die Stadt Frankfurt will noch in diesem Jahr festlegen, wo geliehene Fahrräder abgestellt werden dürfen und wo nicht. Zwei neue Firmen drängen auf den Markt.

Der Stadt München folgend will Frankfurt als Leihrad-Hochburg in Hessen auf die steigende Zahl dieser Zweiräder reagieren. Noch in diesem Jahr soll eine Richtlinie festlegen, wo die geliehenen Räder nach der Fahrt nicht abgestellt werden sollten, teilte das Verkehrsdezernat am Donnerstag mit.

Seit diesem Oktober gebe es zwei Anbieter mit neuen stationslosen Systemen („freefloating“), bei denen die insgesamt etwa 3000 Leihräder im Unterschied zu bisherigen Anbietern überall abgestellt würden. Grünanlagen oder Haltestellen im öffentlichen Nahverkehr sollten allerdings tabu sein.

In München sorgt die stark gestiegene Zahl von Leihrädern bereits für Ärger. In Frankfurt selbst gibt es nach Angaben des Dezernats noch keine größeren Probleme. Allerdings dürften bis Jahresende noch zwei weitere Leihrad-Anbieter hinzukommen.

Die seit Jahren in Frankfurt vertretenen Leihrad-Anbieter Call a Bike (DB Connect) und Nextbike bieten nach Unternehmensangaben rund 2700 beziehungsweise etwa 500 Räder an. In ganz Hessen hat Call a Bike rund 3700 Leihräder. (dpa/lhe) 

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