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Zwei kleine Brillenbären rangeln im Zoo in Frankfurt am Main.

Frankfurt/Main

Zoo Frankfurt erzielt 2018 trotz Hitzesommer Besucherrekord

Trotz der langen Hitzeperiode im vergangenen Sommer hat der Frankfurter Zoo im Jahr 2018 einen neuen Besucherrekord erzielt. Insgesamt kamen fast 869 000 Menschen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag zur Jahresbilanz für 2018.

Trotz der langen Hitzeperiode im vergangenen Sommer hat der Frankfurter Zoo im Jahr 2018 einen neuen Besucherrekord erzielt. Insgesamt kamen fast 869 000 Menschen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag zur Jahresbilanz für 2018. Das sei eine Steigerung um 3,9 Prozent oder um mehr als 32 000 Besucher. Zwar seien in der größten Hitze im Juli und August etwas weniger Besucher gekommen, der September aber weise ein Plus von 35 Prozent auf.

Zuwachs gab es nicht nur bei den Besuchern, sondern auch in mehreren Tieranlagen: Dabei sorgten vor allem die im April geborenen Löwen-Drillinge Yaro, Kiron und Mira für Begeisterung, ebenso die kleinen Brillenbären Manu und Suyana. Insgesamt lebten Ende 2018 insgesamt 1120 Säugetiere aus 88 Arten im Zoo, außerdem 285 Vögel aus 81 Arten. Noch kurz vor Jahresende zogen ins Exotarium des Zoos 19 Humboldt-Pinguine ein - gewissermaßen ins Übergangsquartier. Die neue Pinguinanlage, in der sie ihre Heimat finden sollen, wird in diesem Jahr fertiggestellt.

Die Zahl anderer Bewohner des Exotariums dagegen kann nach Zoo-Angaben nur geschätzt werden: So leben zum Beispiel einige Arten in Staaten oder Kolonien, die bei der Inventur als ein Individuum gezählt werden. Auch bei Korallen, Anemonen, Riesenfauchschaben und Rosenkäfer falle ein exakter Überblick schwer. Insgesamt geht der Zoo von mehr als 3000 Tieren aus.

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