Der „rote Block“ (rechts) war 2011 das erste Neubauprojekt der ABG in Offenbach.
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Der „rote Block“ (rechts) war 2011 das erste Neubauprojekt der ABG in Offenbach.

Wohnen

Frankfurt: ABG baut Wohnungen an der Offenbacher Stadtgrenze

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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An der Bahnstrecke direkt an der Grenze zu Offenbach baut die Frankfurter ABG 55 Mietwohnungen.

Die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding baut an der Offenbacher Landstraße im Stadtteil Oberrad direkt an der Stadtgrenze zu Offenbach in zwei Gebäuden 55 Wohnungen, 18 davon öffentlich gefördert – das entspricht einer Quote von rund einem Drittel. Die Gebäude liegen östlich der A661 neben der Bahnstrecke nach Hanau, etwa auf Höhe der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 16.

Laut ABG soll die Miete in den geförderten Wohnungen 5,50 Euro pro Quadratmeter betragen. Wie hoch die frei finanzierten Mieten angesetzt werden, habe die Gesellschaft noch nicht entschieden, teilte sie auf Nachfrage der FR mit. Vermutlich im nächsten Jahr werden die Bauten fertiggestellt. Das mehr als 4500 Quadratmeter große Grundstück, auf dem gebaut wird, befindet sich im Eigentum der Stadt Frankfurt und wurde in Erbpacht an die ABG übergeben.

Die ABG Frankfurt Holding hat in den vergangenen Jahren in der Nachbarstadt Offenbach – gefühlt liegt auch das neue Oberräder Projekt dort – bereits zwei größere Wohnprojekte errichtet. Das erste Vorhaben mit 178 Mietwohnungen bildete im Jahr 2011 den Startschuss für die Bebauung des Hafenquartiers – Offenbachs ehemaligem Ölhafen. Ein zweites Projekt realisierte die ABG in Offenbach 2016: Auf einem ehemaligen Fabrikgelände der Firma Manroland im Senefelderquartier entstanden 172 Wohnungen – 50 davon gefördert.  

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