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Ohne negativen Corona-Test droht ein Bußgeld.
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Ohne negativen Corona-Test droht ein Bußgeld.

Flughafen Frankfurt

Viele Verstöße bei der Einreise

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Die Bundespolizei intensiviert am Flughafen ihre Kontrollen zur Corona-Einreiseverordnung. Ab Mittwoch steht auch Portugal auf der schwarzen Liste.

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung ist offenbar vielen Menschen noch nicht bekannt. Bei Kontrollen am Flughafen hat die Bundespolizei seit Sonntag zahlreiche Verstöße gegen die Verordnung festgestellt. Am Sonntag hätten von 2260 kontrollierten Passagieren 64 kein negatives Testergebnis oder keine elektronische Einreiseanmeldung vorweisen können. Am Montag seien bei 1900 Passagieren 63 Verstöße registriert worden, teilte die Bundespolizei am Flughafen mit. In den meisten Fällen sei es schlicht Unwissenheit über die neue Verordnung. Die Auflagen seien auch sehr kurzfristig erlassen worden, räumte ein Sprecher der Bundespolizei ein.

Risikogebiete

Das Robert-Koch-Institut unterscheidet derzeit drei verschiedene Risikogebiete. Alle Rückkehrer:innen aus Risikogebieten müssen eine elektronische Anmeldung vorweisen, die unter www.einreiseanmeldung.de ausgefüllt werden kann.

Zur ersten Kategorie der Risikogebiete gehören Länder, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über 200 liegt. Dazu gehören aktuell 32 Länder weltweit, darunter Ägypten, Mexiko, Tschechien, die USA und seit Sonntag auch Spanien. Rückkehrer:innen aus diesen Ländern müssen ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Zur zweiten Kategorie gehören Länder, in denen die Mutation des Coronavirus grassiert. Dies sind Großbritannien, Irland, Südafrika, Brasilien und seit Mittwoch auch Portugal.

Zur dritten Kategorie gehören alle Länder, in denen die Inzidenz über 50 liegt. Rückkehrer:innen aus diesen Gebieten müssen spätestens 48 Stunden nach der Einreise in Deutschland einen negativen Test vorweisen können. ote

Die Unwissenheit schützt aber nicht vor der Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens gegen die entsprechenden Personen. Auch ein am Flughafen nachträglich eingeholter Test schütze Rückkehrer:innen aus Hochrisikogebieten nicht vor dem Ordnungswidrigkeitsverfahren, betonte die Bundespolizei. Wer aus Hochrisikogebieten zurückkehrt und keinen negativen Test vorweisen kann, wird laut Bundespolizei an das Gesundheitsamt übergeben oder in Absprache an ein Testcenter im Flughafen geleitet.

In die Pflicht genommen werden dabei auch die Fluggesellschaften. Sie müssen vor dem Abflug aus einem Hochrisikogebiet oder einem Land, in dem die mutierte Variante grassiert, überprüfen, ob die Passagiere eine elektronische Einreiseanmeldung und einen negativen Covid-19-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Bei Missachtung können für die Airline Bußgelder in Höhe von bis zu 25 000 Euro fällig werden.

Die Ordnungswidrigkeitsverfahren werden durch die Gesundheitsämter oder die Ordnungsämter der betreffenen Bundesländer verhängt und betrieben. Die Bundespolizei erhebe und stelle nur fest und melde die Verstöße und Daten weiter, stellten die Grenzschützer klar.

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