Wir für ihn gemacht: Designer Harald Glööckler nahm die neue VIP-Lounge am Flughafen am Mittwoch in Augenschein.
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Wir für ihn gemacht: Designer Harald Glööckler nahm die neue VIP-Lounge am Flughafen am Mittwoch in Augenschein.

Flughafen Frankfurt

Neue VIP-Lounge am Flughafen

Für einen unteren zweistelligen Millionenbetrag ist am Frankfurter Flughafen eine neue VIP-Lounge entstanden. Die Ausstattung entspricht einem Fünfsternehotel – die Preise ebenfalls.

Keine Warteschlange am Check-in-Schalter, keine Beinahe-Karambolagen mit Gepäcktrolleys unachtsamer Mitreisender, kein Gedränge am Gate: Von Reisehektik bekommen die Gäste der neu eröffneten VIP-Lounge auf dem Frankfurter Flughafen nichts mit.

Mit der 1300 Quadratmeter großen Lounge, die im Transitbereich B für einen unteren zweistelligen Millionenbetrag entstanden ist, habe ein „besonderer Ort“ geschaffen werden sollen, sagte Anke Giesen, im Vorstand des Flughafenbetreibers Fraport für Operations zuständig, am Mittwoch.

Warme, beruhigende Erdfarben dominieren in den öffentlichen Bereichen. Es gibt acht individuell gestaltete Privatsuiten, Marmor in allen Bädern und stoffbespannte Wände. Wer besonderen Wert auf Diskretion legt, wird vom Chauffeur direkt am Fahrstuhl in die Privatsuite abgesetzt, ohne in der allgemeinen Lounge in Erscheinung zu treten.

Die Ausstattung entspricht nach Fraport-Angaben einem Fünfsternehotel – die Preise ebenfalls: Der Loungezugang kostet für an- oder abreisende Gäste 330 Euro, für Umsteiger 340 Euro. Begleitpersonen zahlen weniger, die Suiten kosten je nach Ausstattung zwischen 100 und 600 Euro extra – ohne Mehrwertsteuer. Einen ersten Eindruck verschafften sich am Mittwoch bereits Designer Harald Glööckler und Ex-Modern-Talking-Sänger Thomas Anders.

Die derzeit 75 Mitarbeiter der Lounge sollen für den Service von bis zu 80 Gästen sorgen, wobei maximal 15 Betreuungen gleichzeitig möglich sind. Der VIP-Service richte sich nur an eine kleine, zahlungskräftige Gruppe, sagte Giesen. „Aber diese Gruppe wächst.“ In der Vergangenheit habe es mitunter Wartezeiten für die bereits existierende VIP-Lounge gegeben. (dpa)

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