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Ab Dienstag könnte der Reiseverkehr am Flughafen durch Streiks gestört werden.

Flughafen Frankfurt

Keine Flüge am Dienstag ab Frankfurt

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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft das Sicherheitspersonal auf dem Frankfurter Flughafen für Dienstag zu einem Warnstreik auf. Der Flughafenbetreiber Fraport rät Reisenden, an dem Tag zu Hause zu bleiben.

Der Flughafenbetreiber Fraport hat Reisende, die am Dienstag, 15. Januar, einen Flug vom Rhein-Main-Flughafen antreten wollen, aufgefordert zu Hause zu bleiben. Damit reagiert Fraport auf die Ankündigung der Gewerkschaft Verdi, die 5000 Beschäftigten der Luftsicherheitsunternehmen von 2 Uhr bis 20 Uhr zu einem Streik aufzurufen. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen, die am 23. Januar in Berlin fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns auf 20 Euro. Derzeit werden je nach Qualifikation 13,75 bis 17,13 Euro gezahlt, so Verdi-Sprecherin Ute Fritzl. Die Arbeitgeber hätten bei den Verhandlungen bisher lediglich eine Erhöhung von 40 Cent angeboten. Eine angemessene Bezahlung, so Fritzl weiter, könnte auch dem herrschenden Fachkräftemangel in der Branche entgegenwirken. 

Verdi und Fraport gehen davon aus, dass die Sicherheitskontrollen auf dem Flughafen nicht besetzt sein werden. Da dort nur „speziell ausgebildetes Personal“ arbeiten darf, könne der Flughafenbetreiber kein anderes Personal einsetzen, heißt es. Fraport-Sprecher Christian Engel empfahl, sich in jedem Fall bei der gebuchten Airline zu erkundigen, wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen wird. In welchem Umfang das Umsteigen im Transferbereich in Mitleidenschaft gezogen werde, sei noch unklar. 

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