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Eine Maschine setzt zur Landung auf der Nordwest-Landebahn des Flughafens an.

Ryanair am Flughafen Frankfurt

Flughafen-Ausbaugegner für weitere Schritte gegen Ryanair

Vor 20 Jahren ist das Bündniss der Bürgerinitiativen gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens gegründet worden. Im Moment steht Ryanair im Fokus.

Auch nach 20 Jahren wollen die Bürgerinitiativen gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens ihre Arbeit unbeirrt fortsetzen. Im Mittelpunkt stehe derzeit unter anderem, andauernde Verstöße gegen das Nachtflugverbot zu unterbinden, sagte der Sprecher des Bündnisses der Bürgerinitiativen (BBI), Thomas Scheffler, der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Gespräch des hessischen Wirtschaftsministeriums mit der Billig-Fluglinie Ryanair im Dezember habe zwar eine Verbesserung gebracht. Dennoch würden weiter Landungen nach 23 Uhr registriert. „Hier muss dringend etwas getan werden“, sagte Scheffler, zumal Ryanair die Zahl seiner Fluge aus und nach Frankfurt erhöhen wolle. Das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen gilt von 23 bis 5 Uhr.

Das Bündnis hat sich vor 20 Jahren gegründet, nachdem Forderungen nach einem weiteren Ausbau des Flughafens laut geworden waren. Jahrestag ist an diesem Montag (5. März). Heute besteht es eigenen Angaben zufolge aus mehr als 80 Initiativen, die aus Rheinhessen, Mainz, dem Taunus und Frankfurt bis nach Darmstadt und Marktheidenfeld in Nordbayern stammen. An diesem Montag organisiert es die insgesamt 240. Montagsdemonstration am Flughafen, die einst mit Eröffnung der neuen Nordwest-Landebahn starteten. (dpa)

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