Ein beschädigtest Auto steht auf dem Gelände einer Tankstelle.
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Ein beschädigtest Auto steht auf dem Gelände der Tankstelle.

Polizei

Flüchtender verursacht Tankstellenbrand

Ein Autofahrer entzieht sich einer Kontrolle, indem er Gas gibt. Seine Flucht endet in einer Tankstelle, der Fahrer kommt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Auch weitere Menschen werden verletzt.

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Autofahrer in einer Tankstelle bei Wiesbaden in eine Zapfsäule gerast. Der Wagen fing sofort Feuer, sechs Menschen wurden verletzt, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Beamte hatten das Auto in der Nacht kontrollieren wollen. Der Fahrer versuchte demnach, über eine Bundesstraße und die Autobahn 66 in Richtung Rüdesheim zu flüchten.

Mit zu hoher Geschwindigkeit nahm der 50 Jahre alte Fahrer dann eine Tankstellenausfahrt bei Wiesbaden, verlor die Kontrolle über das Auto und raste gegen die Zapfsäule. Die wurde laut Polizei durch den Aufprall aus dem Boden gerissen und fing ebenfalls Feuer.

Mehrere Beamte retteten den Fahrer aus dem brennenden Auto. Wie ein Sprecher der Polizei am Montagnachmittag sagte, schlugen sie dabei mit einem Feuerlöscher das Fenster der Fahrertür ein. Der Mitarbeiter der Tankstelle drückte demnach außerdem einen Notknopf und verhinderte so, dass noch mehr Benzin austreten konnte.

Der 50-jährige Autofahrer wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Vier Beamte und der Tankstellenmitarbeiter verletzten sich leicht.

„Der Fahrer hat stark nach Alkohol gerochen“, sagte die Polizei. Ob er betrunken Auto gefahren ist, war zunächst nicht bekannt. Warum der Fahrer flüchtete oder auf die Tankstelle fuhr, sollen nun die weiteren Ermittlungen zeigen. Der 50-Jährige konnte laut Polizei noch nicht befragt werden.

Den Schaden bezifferte ein Polizeisprecher am Nachmittag auf mehrere Zehntausend Euro. Ein Gutachter sollte die Unfallstelle untersuchen. (dpa)

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