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Die Radtouren mit dem ADFC haben schon Tradition und sind stets beliebt.

Radfahren

Radler sind klüger

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Der ADFC und die FR bieten wieder einen Touren-Sonntag an, der in diesem Jahr besonders viel Wissenswertes vermittelt.

Wissbegierige Radler kommen beim Tourensonntag in diesem Jahr besonders auf ihre Kosten. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) hat sich mit „Wissen auf Rädern“ einem neuen Konzept verschrieben und will entlang der Strecke viele Informationen liefern. „Wir fahren nicht nur von A nach B zum Kaffee trinken“, versprach ADFC-Tourenleiter Franz Klein, der selbst eine der Touren begleiten wird.

Wie immer bietet der ADFC drei Touren unterschiedlicher Länge an. Alle drei Touren gemein haben den Treffpunkt am Sonntag, 14. Juli, um 10 Uhr am Römerberg. Wer es gemütlich mag, begibt sich mit Michael Dorgarten und Franz Klein auf die Tour 1, die unter dem Motto „Auf den Spuren von Frankfurts verschwundenen Burgen“ aufbricht. Auf überwiegend flacher Strecke geht es am Main entlang über Goldstein und Alt-Schwanheim zum Höchster Schlossplatz. Über verkehrsarme Straßen und Radwege führt die Tour dann zum Solmspark in Rödelheim, wo eine Mittagseinkehr oder ein Picknick geplant sind. Weiter geht es über Praunheim und Heddernheim bis Bonames, wo zum Ausklang eine Einkehr am Alten Flugplatz möglich ist. Unterwegs wird Michael Dorgarten, der auch Mitglied im Burgenverein ist, auf Fundamente aufmerksam machen sowie Infos und Erläuterungen zu ehemaligen Burgen und Schlössern entlang der Strecke geben.

Tour 2 ist ein Stückchen länger und führt zunächst durch den Stadtwald bis nach Heusenstamm zum dortigen Hofgut Patershausen. Dort werden die Tourenleiter Henning Kaufmann und Gerd Ortmann genauso Erläuterungen geben wie später beim Schloss Heusenstamm und dem Schloss Rumpenheim. Zwischendrin ist auch eine Mittagseinkehr geplant. Zurück geht es am Main entlang bis zum Rudererdorf bei der Gerbermühle, wo die Schlusseinkehr winkt.

Die Touren-Begleiter haben geflaggt.

Tour 3 ist dann deutlich länger und nur für geübte Radler zu empfehlen. Die Tour zum Schloss Braunshardt in Weiterstadt ist nicht nur doppelt so lang wie Tour 2, sie sieht aus Zeitgründen auch keine Mittagseinkehr vor. Daher sollten die Teilnehmer genügend Essen und ausreichend Getränke mitnehmen. Wer sich mit Heinrich Göbel auf den Weg macht, wird am Ziel mit einer besonderen Führung belohnt. Denn das Rokoko-Schlösschen Braunshardt, das einst schon von Englands Königin Victoria besucht wurde, ist für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich. Für die Radler wird es nach Auskunft des ADFC aber „eine kleine, edle Führung“ von etwa 45 Minuten geben.

Die Mitarbeiter des Schlosses tragen dabei zeitgemäße Gewänder, jedes der Zimmer ist individuell gestaltet. „Das wird bestimmt ein Highlight“, verspricht Franz Klein. Für die Schlossführung werden vier Euro fällig. Zurück geht es wie auf dem Hinweg auf Wirtschaftswegen durch den Wald. Sollte es die Zeit erlauben, könne auf der Rückfahrt auch noch ein Eissalon oder ein Café angesteuert werden.

Eine Anmeldung für die Touren ist nicht erforderlich. Der ADFC weist nur darauf hin, dass die Fahrräder funktionstüchtig sein sollten und für Tour 3 ausreichend Getränke mitgenommen werden müssen. Obwohl die Touren 1 und 2 in nur wenigen Stunden geradelt werden können, sollten die Teilnehmer trotzdem von ganztägigen Touren ausgehen. „Wir wollen uns Zeit nehmen“, kündigte Klein an. So könne die geplante Mittagseinkehr bei Tour 1 durchaus anderthalb Stunden dauern und das Ende der Tour sei nicht vor 16 Uhr zu erwarten.

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