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Im Wahlkampfmodus: Kanzlerin Angela Merkel.

Hessen

Merkel spielt Bedeutung von Hessen-Wahl herunter

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagt, sie sehe die hessische Landtagswahl am Sonntag nicht als Abstimmung über ihre Zukunft.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die hessische Landtagswahl am Sonntag nicht als Abstimmung über ihre Zukunft. „Es kann nicht jede Landtagswahl zu einer kleinen Bundestagswahl stilisiert werden. Das ist falsch“, sagte Merkel am Dienstag im Radiosender HR-Info.

Die Bundesregierung sei erst seit einem halben Jahr im Amt und „ansonsten macht mir meine Arbeit Freude“, fügte Merkel hinzu. Auf die Frage, wie sie ihre Nachfolge vorbereite, entgegnete Merkel, es gehe schief, wenn jemand versuche, seine Nachfolge selbst zu bestimmen.

Bei der Landtagswahl entscheidet sich es nach Merkels Worten, wie es in Hessen weitergeht. Die schwarz-grüne Landesregierung habe in einer Weise zusammengearbeitet, die auch für die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD ein Beispiel geben könnte, stellte die Kanzlerin fest.

Umfragen zeigen aber, dass es im neuen Landtag voraussichtlich keine Mehrheit mehr für Schwarz-Grün gibt. Die FDP hat signalisiert, dass sie lieber mit der CDU als mit der SPD regieren würde. Das lässt eine Jamaika-Koalition möglich erscheinen. 

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