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Opel steht in der Abgasaffäre im Fokus der Ermittler.

Das bringt der Tag

FDP-Politiker fordert Durchgreifen gegen Opel

+++ Boris Rhein muss Fragen zur Uniklinik beantworten +++ Psychiatrisches Gutachten im Fall Johanna vorgelegt +++ Was in Hessen und Rhein-Main noch wichtig wird, erfahren Sie hier.

Guten Morgen aus Frankfurt!

die FDP, den meisten noch bekannt als Partei der Hoteliers und Zahnärzte, hat ja vor einiger Zeit ihr Herz für den Staat entdeckt. „Was zählt, ist das Gesetz des Staates“ und solche Sachen, sicher kennen Sie das Plakat mit Spitzenkandidat René Rock.

Jetzt fordert Verkehrspolitiker Oliver Luksic ganz in diesem Sinne in der Abgasaffäre ein härteres Durchgreifen der Regierung gegen Opel „Opel mit PSA ist nicht der einzige Autohersteller aus dem Ausland, der auffällig ist“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion in Berlin. „Es muss auch eine Lösung für andere ausländische Hersteller auf den Tisch, die rechtlichen Grauzonen haben wohl alle gedehnt und teilweise überstrapaziert.“ Ob das im Sinne der Wahlkämpfer in Hessen ist? 

Wer sich vor der Landtagswahl näher informieren möchte kann das beim FR-Stadtgespräch tun. Im Saalbau Gallus, Frankenallee 111, beginnt die Veranstaltung an diesem Dienstag um 19 Uhr. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Boris Rhein in der Mangel

Einen eher unangenehmen Termin hat heute Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU). Im Wissenschaftsausschuss des hessischen Landtags soll der sich um 08.30 Uhr zu möglichen Unregelmäßigkeiten an der Uniklinik äußern.

Die SPD-Fraktion hat viele Fragen vorgelegt. Dabei geht es unter anderem darum, nach welchen Regeln die Klinik ihr Geld für die Lehre und für die Krankenversorgung aufteilt. Weitere Themen sind die finanzielle Lage und mögliche Verstöße gegen Hygienevorschriften. Außerdem interessiert sich die Opposition für Personalia.

Fall Johanna: Psychiatrisches Gutachten vorgelegt

Ein psychiatrisches Gutachten zum Angeklagten wird um 13:30 Uhr im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der achtjährigen Johanna präsentiert. Ein Sachverständiger wird dem Landgericht Gießen dazu Rede und Antwort stehen. Der Angeklagte aus Friedrichsdorf soll Johanna im September 1999 entführt, missbraucht und ermordet haben. Ihre Leiche wurde im April 2000 in einem Wald bei Alsfeld (Vogelsbergkreis) gefunden. Der Angeklagte hat die Entführung des Mädchens gestanden, einen Missbrauch und Mord bestreitet der Deutsche aber. Den Tod des Mädchens stellte er als einen Unfall dar.

Kunstmuseum Marburg öffnet wirder

Nach einer umfangreichen Sanierung wird um 15 Uhr das Kunstmuseum in Marburg wiedereröffnet. Die Kunstsammlung der Universität wird damit nach rund sieben Jahren erstmals wieder öffentlich zugänglich. Sie beinhaltet vor allem Arbeiten des 20. Jahrhunderts, unter anderem von Paul Klee, Käthe Kollwitz, Wassily Kandinsky und Ernst Ludwig Kirchner. Direktor Christoph Otterbeck will die Werke in dem denkmalgeschützten Haus nach eigenen Angaben künftig nicht mehr in einer klassischen Dauerausstellung präsentieren, sondern immer wieder neu kombinieren. (jon/dpa)

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