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Hessens ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch fährt nach Berlin, um als Teil der Bundesversammlung den nächsten Bundespräsidenten zu wählen.

Wahl des Bundespräsidenten

Diese Hessen wählen den Bundespräsidenten

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Iris Berben und Roland Koch fahren am 12. Februar 2017 nach Berlin. Die Fraktionen des Landtags haben 45 Männer und Frauen nominiert.

Wenn am 12. Februar 2017 die Bundesversammlung den zwölften Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland wählt, dann sind 45 Frauen und Männer aus Hessen dabei.

Am Dienstag haben die fünf im Landtag vertretenen Parteien über ihre Vorschläge abgestimmt. Die meisten Nominierten sind Mitglieder des Landtags, doch es gehören auch Frauen und Männer aus anderen gesellschaftlichen Bereichen dazu.

So hat die SPD die Schauspielerin Iris Berben, die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, den Frankfurter Unternehmer Claus Wisser sowie den Vorsitzenden der IG Metall, Jörg Hofmann, benannt. Besonders erfreut zeigte sich SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel über die Zusage von Iris Berben: „Sie ist eine politisch engagierte Künstlerin, die den Gefahren des Rechtsextremismus, des Hasses und der Ausgrenzung eine eindeutige Haltung entgegensetzt.“ Insgesamt fahren 15 Männer und Frauen nach Berlin, die von der SPD aufgestellt wurden.

Die CDU schickt 20 Männer und Frauen zur Wahl, darunter ihren Landesschatzmeister Hans Hermann Reschke. Und noch einer fährt für die CDU nach Berlin: der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch. Für die Linke wählen deren Parteivorsitzende Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, der Frankfurter Politikwissenschaftler Frank Deppe sowie Barbara Cardenas, die gerade aus der Linken-Fraktion ausgeschieden ist. Die Grünen entsenden fünf, die FDP zwei Personen zur Wahl.

Die große Koalition aus CDU und SPD im Bund hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) nominiert, die Linke den Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge.

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