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120 Mal soll sich ein Bankangestellter bei seinem eigenen Geldinstitut bereichert haben (Symbolbild).

Das bringt der Tag

Bankangestellter greift in eigene Kasse

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+++ Banker soll 246.000 Euro unterschlagen haben +++ Verkehr der Linien U6 und U7 eingeschränkt +++ Überfall auf blinde Frau +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

120 Mal soll sich ein Bank-Mitarbeiter an der Kasse seines Arbeitgebers bedient haben – und 246.000 Euro ergaunert haben. Zwischen August 2010 und Juni 2015 soll der 58-Jährige laut Anklage Bargeld unterschlagen haben. Die Entnahmen habe er mit manipulierten Buchungen diverser Geldsortenwechsel kaschiert. Als die Unregelmäßigkeiten schließlich aufflogen verlor der Mann seinen Job. Vor dem Landgericht Frankfurt startet heute der Prozess wegen Untreue.

Überfall auf blinde Frau

Das Handicap einer blinden Frau wollte ein mutmaßlicher Räuber ausnutzen. Der 39-Jährige sah die Frau auf der Straße, verfolgte sie bis zu ihrer Haustür und riss ihr dann eine Goldkette vom Hals, so die Anklage. Heute steht der skrupellose Räuber vor dem Amtsgericht Frankfurt. 

Einschränkungen im U-Bahn-Verkehr 

Einschränkungen bei den Frankfurter U-Bahnen: Seit heute Morgen fahren die Linien U6 und U7 nicht auf der gesamten Strecke. So verkehrt die U6 nicht zwischen den Haltestellen „Hauptwache“ und „Ostbahnhof“. Die U7 fährt nicht zwischen den Haltestellen „Hauptwache“ und „Habsburger Allee bzw. „Schäfflestraße“ und „Enkheim“. Es ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die U4 wird mit allen Zügen bis zur Endhaltestelle „Enkheim“ fahren. 

Grund für die Einschränkungen sind Gleisbau-Arbeiten und die damit verbundenen Streckensperrungen. Die Arbeiten sollen bis zum 23. November beendet sein.   

Zeugenaussagen zur Vergabepraxis

Der Landtags-Untersuchungsausschuss zur Vergabepraxis im hessischen Innenministerium will sich heute im Detail über die Abläufe bei der Anschaffung von Analysesoftware zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität informieren. Dazu werden verschiedene Experten und Gutachter  angehört.

Der Untersuchungsausschuss soll klären, ob bei der Anschaffung der Sicherheitssoftware der US-Firma Palantir Fehler gemacht wurden. Die Oppositionsfraktionen von SPD und FDP, die den Ausschuss initiiert haben, werfen Innenminister Peter Beuth (CDU) bei der Auftragsvergabe rechtswidriges Verhalten vor. Das Computerprogramm soll dazu dienen, unterschiedliches Datenmaterial zusammenzuführen und auszuwerten.

Mildes, aber nasses Herbstwetter

Die Woche startet erst regnerisch, dann wird es jedoch zunehmend trocken und freundlich. Dazu wird es mit Temperaturen von bis zu 18 Grad recht mild. Der Montag beginnt zunächst noch stark bewölkt und regnerisch. Am Nachmittag lockert der Himmel dann aber auf. Es gibt nur noch einzelne Schauer. Die Temperaturen liegen zwischen 12 und 18 Grad, nachts sinken die Werte bei Regen auf zehn bis sieben Grad.

Auch am Dienstag ist der Himmel anfangs stark bewölkt. Später aber lockert die Bewölkung auf und es bleibt überwiegend trocken. Die Temperaturen erreichen voraussichtlich 12 bis 15 Grad. In der Nacht wird es mit sechs bis drei Grad wieder kühler, teilweise können sich auch dichte Nebelfelder bilden. Am Mittwoch kann es dann bis zum Mittag dauern, bis sich der Nebel lichtet. Bei Temperaturen von 9 bis 13 Grad bleibt es aber auch dann heiter und vermutlich niederschlagsfrei.

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