+
Frankfurts Tyler Larson (r) und Berlins Stefan Peno kämpfen in der Fraport Arena um den Ball.

Berlin

„Exzellent gespielt“: ALBA bejubelt souveränen Pokaleinzug

Überraschend deutlich marschiert ALBA in das Pokalfinale. Die Berliner lassen Frankfurt keine Chance. Nun ist der erste Titel seit 2016 zum Greifen nahe.

Die Profis von ALBA Berlin feierten ihren überzeugenden Einzug ins Pokal-Finale mit den eigenen Fans auf der Tribüne. Beim Basketball-Bundesligisten herrschte nach der Macht-Demonstration in Frankfurt großer Jubel. Beim 105:70-Erfolg ließ der Hauptstadtclub den Fraport Skyliners am Sonntag nicht den Hauch einer Chance. „Wir haben exzellent gespielt und sind perfekt in das Spiel gestartet“, sagte Manager Marco Baldi.

ALBA setzte sich vor 5000 Zuschauern von Beginn an ab. Die ersten Würfe waren sofort drin, „weil wir von Anfang bis Ende mit hoher Intensität gespielt haben“, sagte Nationalspieler Joshiko Saibou. So zog ALBA früh davon. Alleine im ersten Viertel versenkte das Team des spanischen Trainers Aito Garcia Reneses sechs Dreipunktewürfe und setzte sich danach bis auf 37 Punkte Vorsprung ab. „Das war insgesamt überragend“, befand auch Baldi.

Der Manager fragte sich selbst ein wenig, woher die Berliner die Energie nahmen. Die Partie in Frankfurt war für sein Team bereits das fünfte Auswärtsspiel in Serie. „Nach den vielen Reisen war so eine Leistung nicht unbedingt zu erwarten“, fand Baldi. „Aber das Team hat einmal mehr gezeigt, wenn es darauf ankommt, können sie mit voller Energie spielen“, so der Manager weiter.

Damit hat ALBA im Endspiel am 17. Februar die Chance auf seinen ersten Titelgewinn seit drei Jahren. „Es ist extrem geil, jetzt im Finale zu sein“, sagte Youngster Franz Wagner bei Magentasport. „Wir brauchen noch einen Sieg.“ Im Vorjahresfinale waren die Berliner dem FC Bayern noch mit 75:80 unterlegen, diese Saison warfen sie die Münchner im Viertelfinale aus dem Pokal.

Am Abend blicken die Berliner gespannt auf die zweite Halbfinal-Partie zwischen Bamberg gegen Bonn. Der Finalgegner sei ihnen aber egal, betonte nicht nur Saibou. „Beide Teams haben derzeit Probleme, aber auch viel Potenzial“, warnte Baldi.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare