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Die ersten von insgesamt 110 Dipol-Magneten für den neuen Teilchenbeschleuniger Fair.

Darmstadt

Experten begutachten Teilchenbeschleuniger

Mehr als anderthalb Jahre nach dem Spatenstich für den Teilchenbeschleuniger Fair in Darmstadt sollen Experten den Stand des Vorhabens und mögliche Kostensteigerungen unter die Lupe nehmen.

Mehr als anderthalb Jahre nach dem Spatenstich für den Teilchenbeschleuniger Fair in Darmstadt sollen Experten den Stand des Vorhabens und mögliche Kostensteigerungen unter die Lupe nehmen. Die Begutachtung des Projektes „inklusive seiner Kostenrisiken“ sei für das kommende Frühjahr geplant, teilte das Bundesforschungsministerium mit. Der Abschlussbericht eines internationalen Expertengremiums wird im April erwartet.

Der Bund zahlt den größten Anteil der bislang auf rund 1,4 Milliarden Euro veranschlagten Investitionssumme für die Anlage, mit der physikalische Grundlagenforschung betrieben werden soll. Mittlerweile stehen aber rund 1,7 Milliarden Euro im Raum, wie der „Spiegel“ zuvor berichtet hatte.

Die mögliche Gesamtbelastung des Bundes von rund 1,7 Milliarden Euro sei dem Haushaltsausschuss des Bundestages berichtet worden und beinhalte etwaige Risiken, teilte das Ministerium weiter mit. Erst mit dem Expertenbericht werde eine genauere Einschätzung über die tatsächliche Höhe der Mehrkosten vorliegen.

Der Spatenstich für die internationale Teilchen-Beschleunigeranlage war am 4. Juli 2017 gesetzt worden. Dort wollen Wissenschaftler unter anderem herausfinden, wie sich das Universum entwickelt hat. Die Investitionen werden von neun Partnerländern getragen.

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