Europawahl

Fußballstars werben für Europawahl

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Ministerin Lucia Puttrich eröffnet die Europawoche.

Der österreichische Eintracht-Frankfurt-Verteidiger Martin Hinteregger und sein französischer Vereinskollege Sebastien Haller werben dafür, an der Europawahl am 26. Mai teilzunehmen. Auf den Plakaten, die Hessens Europaministerin Lucia Puttrich (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden vorstellte, bezeichnen sich die beiden Fußballer doppeldeutig als „Wahl-Hessen“. Auch andere prominente Hessen wie Siebenkämpferin Carolin Schäfer („Wahl-Kämpferin“) und der Kabarettist Hans-Joachim Heist sind in der Kampagne zu sehen.

Die hessische Staatskanzlei gibt eine „Wahl-Zeitung“ heraus, in der mit negativen „Mythen über die EU“ aufgeräumt wird – etwa mit der weit verbreiteten Mär, dass die Europäische Union den Krümmungsgrad der Bananen festlege. „Das ist blanker Unsinn“, kommentierte Puttrich.

In Wiesbaden eröffnete sie am Donnerstag gemeinsam mit Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) die Europawoche, in der es Informations- und Kulturveranstaltungen gibt. „Die große Klammer ist Frieden, Freiheit und Demokratie“, warb Puttrich für die Europäische Union. Es gehe auch um die Chance, „in einem Land zu leben, in dem wir streiten können, in dem wir unterschiedlicher Meinung sein können“. Europa sei „nicht irgendeines und irgendwo, es ist unseres“, rief die Ministerin.

Landtagspräsident Rhein zeigte sich überzeugt, „dass Europa Vorteile für alle bedeutet und nicht Nachteile“. Er nannte offene Grenzen, Austauschprogramme für Studierende und eine gemeinsame Währung als Beispiele.

Mit einem Stand und Gebäck-spezialitäten nach italienischem Rezept war der „Freundeskreis Italien“ aus Hofbieber im Landkreis Fulda vertreten. Die Gemeinde unterhält Partnerschaften mit mehreren Orten in der Emilia-Romagna, die zugleich eine der europäischen Partnerregionen des Landes Hessen ist. 

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