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Etwa jeder zehnte Hektar wird ökologisch bewirtschaftet

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Wetterau - Bio-Produkte haben die Discounter erobert. Der deutsche Ökolandbau bleibe im Bio-Boom aber überschaubar, teilt der Zeitungsdienst Südwest (ZdS) mit: Von den insgesamt 262 776 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland betreiben demnach 26 133 oder 9,94 Prozent ökologischen Landbau. Der ZdS beruft sich dabei auf die Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 2020.

Im Wetteraukreis gebe es 66 Betriebe mit ökologischem Landbau - zum Vergleich: 2016 seien es 50 Betriebe gewesen. Von der hier vorhandenen landwirtschaftlichen Fläche von 52 733 Hektar seien zum Stichtag 5191 Hektar als ökologisch bewirtschaftet eingestuft worden. Im Jahr 2016 habe dieser Wert noch bei 3084 Hektar gelegen, 2010 bei 2570. „Aktuell werden also im Wetteraukreis rund 9,8 Prozent der hiesigen Fläche ökologisch bewirtschaftet“, schreibt der ZdS.

In einer „Bio-Bundesliga“ reiche das zu Platz 135 von 310 Städten und Landkreisen, von denen Daten vorliegen. Im Wetteraukreis wirtschaften 769 von 835 landwirtschaftlichen Betrieben konventionell. Die konventionell genutzte Fläche liegt bei 47 542 Hektar. Es ist nicht das Dinkelbrot allein, für das der Rohstoff von den Ökohöfen kommt. Es können auch Steak, Schnitzel oder Milch sein. Von einem Viehbestand von insgesamt 17 902 Tieren, die bei 450 Betrieben registriert worden sind, stehen 5191 in 51 Betrieben mit „ökologischer Viehhaltung“ im Futter. red

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