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Ein Mitarbeiter erfasst seine Arbeitszeit digital an einem Terminal.

Statistik

Erwerbstätige in Hessen arbeiten weniger

Die Erwerbstätigen in Hessen haben im Jahr 2017 im Schnitt 93 Stunden weniger gearbeitet als im Jahr 2000.

Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, gingen die Arbeitsstunden pro Person im Zeitraum 2000 bis 2017 um 6,4 Prozent auf 1360 Stunden zurück.

Die Zahl der Arbeitsstunden sei zwar insgesamt um 3,0 Prozent auf 4,66 Milliarden 2017 gewachsen. Gleichzeitig stieg nach Angaben der Statistiker aber auch die Zahl der Erwerbstätigen in Hessen um gut 10 Prozent auf 3,43 Millionen Menschen. Der wesentliche Grund für die unterschiedliche Entwicklung sei die Zunahme der Teilzeitarbeit.

Der Rückgang der Arbeitsstunden pro Kopf habe sich durch alle kreisfreien Städte und Landkreise gezogen, teilte das Landesamt mit. Das geringste Minus verzeichneten in dem Zeitraum der Hochtaunuskreis (minus 4,6 Prozent) und der Landkreis Kassel (minus 4,8 Prozent). Die höchsten Rückgänge seien im Odenwaldkreis (minus 9,1 Prozent) und dem Werra-Meißner-Kreis (minus 8,9 Prozent) verzeichnet worden. (dpa)

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