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Erstmals einen Monat Programm

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Demokratie, Menschlichkeit, Respekt und Vielfalt, ist auf vier Flaggen zu lesen, die zusammen mit der Flagge der „Interkulturelle Wochen Wetterau“ seit Donnerstagvormittag auf dem Europa-Platz in Friedberg weithin sichtbar im Wind wehen.

Die traditionelle Flaggenhissung war der offizielle Startschuss der „Interkulturellen Wochen“ des Wetteraukreises, deren Programm in diesem Jahr wieder größer ausfällt als in den beiden zurückliegenden Corona-Jahren.

„So ein umfangreiches, vielfältiges und unterschiedliches Programm hatten wir noch nie“, freute sich die Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch, zugleich Schirmherrin des Veranstaltungsreigens.

Ihr besonderes Lob ging an Josef Bercek, den Integrationsbeauftragten des Wetteraukreises, der die Organisation der kulturellen Wochen mit knapp 30 Veranstaltungen im gesamten Kreisgebiet federführend leitet.

DAS PROGRAMM

Informationen zum neuen Förderprogramm gibt es beim Fachbereich für Jugend und Soziales des Wetteraukreises unter der Telefonnummer 0 60 31/83 30 32, per E-Mail an generation.nachbarschaft@wetteraukreis.de. Sowie auf der Internetseite wetteraukreis.de/generation-nachbarschaft oder unter www.vielfalt.wetterau.de. Unter letzterem Link ist auch das Programm der Interkulturellen Wochen zu finden. har

Ein weiterer Dank ging an die beiden Hauptsponsoren, die Sparkasse Wetterau, vertreten durch Gunnar Bolsinger vom Bereich Kommunikation, und die FAB, deren Geschäftsführerin Karin Frech eine Gruppe junger Frauen unterschiedlicher Nationalitäten mitgebracht hatte. Diese besuchen derzeit einen der zahlreichen Deutschkurse der FAB.

„Ohne unsere Sponsoren könnten wir die kulturellen Wochen so nicht durchführen“, sagte die Erste Kreisbeigeordnete, die kurz auf die Geschichte dieser Veranstaltung einging: „Wir haben mal mit einer Woche begonnen, dann waren es zwei, nun sind es erstmals vier Wochen.“ Becker-Bösch ging auch auf die momentane Lage in der Gesellschaft ein: „Wir kämpfen derzeit gegen Krisen, die wir so nie erwartet hätten.“ Der Ukraine-Krieg und die daraus entstandenen Folgen, wie die stark angestiegenen Energiepreise, träfen die gesamte Bevölkerung, sagte Becker-Bösch. Umso wichtiger sei es jetzt die schwierigen Zeiten „Hand in Hand und Schulter an Schulter durchzustehen“.

Becker-Bösch: „Wir in der Wetterau wollen, dass alle Menschen gleiche Chancen haben.“ Abschließend wies die Erste Kreisbeigeordnete auf ein gerade aufgelegtes neues Förderprogramm des Fachbereichs für Jugend und Soziales des Wetteraukreises hin. „Generation Nachbarschaft - Soziale Räume gemeinsam gestalten“, ist der Titel des Förderprogramms. Mittel daraus können Vereine, Institutionen, Betriebe und Kommunen beantragen, auch für kleinere Projekte, die das generationsübergreifende, soziale und nachbarschaftliche Miteinander in der Region fördern. „Wir beginnen mit einer Fördersumme schon ab 250 Euro“, erklärte Becker-Bösch. Abschließend fanden sich alle Anwesenden vor den bereits aufgezogenen Flaggen zum traditionellen Gruppenbild ein. har

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