Erschließung von Bauland

Immobilienwirtschaft fordert vom Land Hessen mehr Hilfe für Kommunen

Die hessische Bau- und Immobilienwirtschaft fordert vom Land Hessen mehr finanzielle Unterstützung für die Erschließung von Bauland.

Beim Erschließen von Bauland brauchen die Kommunen nach Ansicht der hessischen Bau- und Immobilienwirtschaft mehr finanzielle Unterstützung vom Land. Neue Bauflächen bedeuteten für Städte und Gemeinden automatisch auch große Investitionen etwa für Kitas und Schulen, sagte Gerald Lipka, Sprecher der hessischen Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“ am Montag in Frankfurt. Wegen der Folgekosten zögerten Kommunen oft mit der Erschließung. In der Allianz zur Förderung des Wohnungsbaus in Hessen haben sich 15 Verbände zusammengeschlossen.

Aus Sicht der Initiative kann die schwarz-grüne Landesregierung kommunales Bauland mit Hilfe der Einnahmen durch die Grunderwerbssteuer fördern. Die Erhöhung der Steuer von drei auf sechs Prozent habe Hessen jährlich zusätzliche Einnahmen von knapp 1,1 Milliarden Euro eingebracht. Die Verbände forderten zugleich eine generelle Senkung der Steuer, um Bauen und Wohnen wieder billiger zu machen.

„Wohnungen fallen nicht vom Himmel“, sagte Lipka. Er wies zugleich staatliche „Reglementierungen“ wie die Mietpreisbremse zurück. Zugleich müsse die Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben neu „strukturiert“ werden, forderte Lipka. Es dürfe keine „endlosen“ Diskussionen um Projekte geben. Die daraus resultierenden Verzögerungen beim Bauen müssten letztlich Eigentümer und Mieter gemeinsam tragen. (dpa)

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