Kultur

Ernst Leitz Museum nimmt Fotografie in den Blick

Ein neues Museum in Wetzlar rückt die Fotografie in den Fokus. Das Ernst Leitz Museum bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Unternehmensmuseum und Fotografie-Museum.

Das Ernst Leitz Museum widmet sich auf rund 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche den unterschiedlichen Facetten des Themas und soll einen Schwerpunkt auf die Erforschung und Vermittlung "der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der modernen Fotografie" legen, wie die Macher zur Eröffnung am Donnerstag mitteilten. Hinter dem Ausstellungshaus steht der Wetzlarer Kamerahersteller Leica.

"Das Ernst Leitz Museum bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Unternehmensmuseum und Fotografie-Museum", sagte der Direktor des Ausstellungshauses, Reiner Packeiser. Neben Fotoschauen seien auch Projekte zur Unternehmensgeschichte geplant oder zu Technik-Aspekten. Das Haus werde "eine echte Bereicherung für die Museums- und Fotoszene in Hessen, Deutschland und darüber hinaus", so Packeiser.

Als erste Ausstellung zeigt das Museum die Schau "Dr. Paul Wolff & Tritschler. Licht und Schatten - Fotografien 1920 bis 1950" über die Fotografen Paul Wolff (1887-1951) sowie Alfred Tritschler (1905-1970), die in Frankfurt eine Foto-Agentur betrieben. Beide gelten als Pioniere der Kleinbildfotografie.

Der Wetzlarer Unternehmer Ernst Leitz (1871-1956) ließ die erste Kleinbildkamera der Welt, die Leica, Anfang der 1920er Jahre in Serie gehen. (dpa)

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