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Polizei Mörfelden-Walldorf

Ermittlungen gegen drei Polizisten nach tödlichem Schuss

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Ein mutmaßlicher Räuber wird von der Polizei erschossen. Der bewaffnete Mann ist von den Beamten acht Mal getroffen worden. Gegen drei Polizisten wird nun ermittelt.

Nach dem tödlichen Schuss auf einen mit einem Messer bewaffneten Mann in Mörfelden im Kreis Groß-Gerau ermitteln die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Landeskriminalamt Wiesbaden nun gegen drei Polizeibeamte wegen des Verdacht des Totschlags. Das hat eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag mitgeteilt.

Die drei Beamten hatten in der Nacht zum Samstag mehrfach auf einen 19-Jährigen geschossen, nachdem dieser zuvor einen 24-Jährigen durch Messerstiche schwer verletzt hatte. Anschließend nahm der 19-Jährige dessen Rucksack mit. Das Motiv für die Messerattacke ist weiterhin unklar, sagte Staatsanwältin Barbara Homm.

Bei einer Obduktion sei festgestellt worden, dass der 19-Jährige acht Mal von Polizeikugeln getroffen wurde. Sieben Schüsse trafen ihn in Füße, Beine und Arme. Ein Schuss in den Oberkörper sei tödlich gewesen. Homm zufolge wurden 25 Patronenhülsen am Tatort gefunden.

Bislang sei noch nicht geklärt, was unmittelbar vor der Schussabgabe durch die Polizeibeamten geschehen sei. Die Ermittlungen, insbesondere die Vernehmungen, dauerten an. Die Behörde will nun klären, ob ein schuldhaftes Verhalten der Beamten vorliegt, die nicht vom Dienst suspendiert worden seien.

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