Frankfurt/Main

Ermittlungen zu ertrunkenem Jungen im Zoo eingestellt

Nach dem Tod eines zweijährigen Jungen im Frankfurter Zoo hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nun eingestellt. Dies teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) darüber berichtet.

Nach dem Tod eines zweijährigen Jungen im Frankfurter Zoo hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nun eingestellt. Dies teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) darüber berichtet. Bei dem Tod des Jungen handele es sich nicht um eine Straftat, sondern um einen tragischen Unfall, an dem keiner schuld sei, sagte die Sprecherin. Weder die Eltern noch die Verantwortlichen des Zoos hätten den konkreten Vorfall vorhersehen können.

Der kleine Junge war am 15. Juni vergangenen Jahres in den Wassergraben des Kamelgeheges gestürzt und auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Laut Obduktionsergebnis ist er ertrunken.

Der Graben, der vorher nur durch einen Grünstreifen und ein Drahtseil geschützt gewesen war, wurde nach dem Vorfall zusätzlich mit einem Zaun gesichert. Auch an anderen Gehegen seien die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden, darüber hinaus seien weitere Maßnahmen geplant, berichtete die FAZ unter Berufung auf den Zoo.

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