Dietzenbach

Erfolgreiches Inklusionsprojekt

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Das dreijährige Projekts "All inklusiv" befasst sich mit der Einbindung von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt.

Über 100 Teilnehmer zählte die Abschlussveranstaltung des dreijährigen Projekts „All inklusiv“ im Kreishaus. Wie die Projektleitung mitteilt, beschäftigte sich das Projekt mit der Frage, wie Menschen mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Ziel sei es, bei Arbeitgebern Vorurteile abzubauen und Firmen und Unternehmen für Angestellte mit Behinderung zu öffnen.

Projektleiterin Doris Barzen von Pro Arbeit erklärte, dass im Projektzeitraum 490 Arbeitgeber kontaktiert worden seien, 124 Menschen mit Behinderung haben in Arbeit vermittelt werden können. 30 Arbeitgeber hätten sich zudem eigenständig an das Projekt gewandt und nach geeigneten Mitarbeitern mit Behinderung gewandt.

Verena Groh von der Main Arbeit berichtete von positiven Rückmeldungen: Viele der Arbeitgeber hätten sich das Einstellungsverfahren komplizierter vorgestellt. Laut Groh sei es wichtig, dass es für Vermittlung und Beratung Ansprechpartner gebe, „alles aus einer Hand“ komme.

Finanziert wurde das Bundesprogramm aus der von Unternehmen zu leistenden Ausgleichsabgabe, der Bund möchte so die Beschäftigungsquote positiv verändern.

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