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Kreis Offenbach

Entlastung für die Kommunen im Kreis Offenbach

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Die 13 Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach müssen 2021 weniger Abgaben an den Kreis zahlen. Der Umlagen-Hebesatz sinkt summa summarum um 0,16 Prozentpunkte.

Gute Nachricht für die Städte und Gemeinden im Kreis Offenbach: Sie müssen im kommenden Jahr weniger Umlagen an die übergeordnete Gebietskörperschaft zahlen. Das hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der Kreis Offenbach ist damit einer der wenigen in ganz Hessen, der seine Kommunen entlastet.

In der coronabedingten Anpassung des Etats 2021 steigt die Schulumlage im Kreis Offenbach zwar um 0,49 Prozentpunkte auf 18,90 Prozent, gleichzeitig haben die Kommunen aber nur noch 31,82 Prozent Kreisumlage zu zahlen – das sind 0,65 Prozentpunkte weniger als in diesem Jahr. Macht für die 13 kreisangehörigen Städte und Gemeinden summa summarum 0,16 Prozent weniger kommunale Umlagen.

Möglich wird das, weil der Überschuss in diesem Jahr höher ausfällt als erwartet. Der Bund übernimmt einen großen Teil der Kosten der Unterkunft für Sozialhilfeempfänger. Kreiskämmerer Carsten Müller (SPD) machte allerdings klar, dass es wegen der Pandemie mehr Sozialhilfeempfänger gibt. „Wir haben über 1000 Bedarfsgemeinschaften mehr zu versorgen“, sagte er. Corona hat sich auch in den Schulen ausgewirkt: Der Reinigungs- und Desinfektionsaufwand sei dort deutlich gestiegen – „um eine Million Euro“. Und das zusätzliche Personal, das im Gesundheitszentrum zur Nachverfolgung von Infizierten erforderlich ist, kostet zwei Millionen Euro mehr. Die Personalkosten in der Kreisverwaltung steigen um 2,7 Millionen Euro, der Sozialetat um 3,7 Millionen.

Im Ergebnishaushalt des Etats 2021 stehen 695,7 Millionen Euro an Einnahmen 692,1 Millionen Euro an Ausgaben entgegen. Laut Müller investiert der Kreis mehr als 60 Millionen Euro; davon werden rund 36 Millionen für den Um- und Ausbau von Schulen ausgegeben. 1,2 Millionen Euro fließen in die Sanierung von Kreisstraßen.

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