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In Hessen soll künftig mehr Energie aus Wind und Wasser kommen. Zwei Prozent der Fläche soll für Windkraft reserviert werden.

Hessen

Bürger für Energiewende mit Bedacht

In Hessen soll künftig mehr Energie aus Wind und Wasser kommen - das fordern Bürger in Internetbeiträgen zum Energiegipfel. Besonders lebendig ist das Diskussionsforum auf der Website der Staatskanzlei aber noch nicht.

Die neun Zuschriften auf der Website passen auf eine Bildschirmseite, die Leserzahlen gehen gerade in die Hunderte.

Die Diskussionslinien verlaufen bei den Bürgern genau wie bei den Politikern, die am Montag in Wiesbaden tagten: Die Energiewende soll kommen, sie muss aber durchdacht sein. „Ich wünsche mir von der hessischen Politik, dass sie nicht die Energiesicherheit aus den Augen verliert, denn neben der Verantwortung vor unserer Umwelt, trägt die Politik zuallererst die Verantwortung vor uns Menschen“, heißt es in einem Beitrag.

Möglichst dezentral müsse die künftige Energieversorgung sein, das mache sie kontrollierbarer und sicherer, schreibt ein Bürger. Den Windkraft-Fans unter den Diskutanten merkt man ihre Sachkunde an: Sie fordern im Detail Erleichterungen bei der Regionalplanung und der Genehmigungspraxis von Windrädern.

Einfach konstruierte Wasserwirbelkraftwerke könnten in Hessen mit seinen vielen Bächen und Flüssen ebenfalls einen Beitrag zur Energieproduktion leisten - so ein weiterer Vorschlag. (dpa)

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