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Ein Schüler an einem Tablet.

Kritik

Elternbund Hessen kritisiert Home-Schooling

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Der Elternbund Hessen beklagt die Konzeptionslosigkeit bei der Umsetzung des Home-Schooling. Nun müsse gehandelt werden.

Der Elternbund Hessen (EBH) hat sich ob der zahlreichen Schwierigkeiten beim Umsetzen des Unterrichts zu Hause besorgt gezeigt. So seien die Arbeitspakete der Lehrerinnen und Lehrer für die Kinder sehr unterschiedlich, häufig fehle es an Konzepten, zudem müssten Eltern Aufgaben übernehmen, die sie nicht bewältigen könnten.

So müssten viele Eltern selbst zu Hause arbeiten oder Angehörige betreuen, könnten ihre Kinder wegen Sprach- oder Verständnisschwierigkeiten nicht ausreichend unterstützen, es fehle an ruhigen Arbeitsplätzen für die Schülerinnen und Schüler oder an der technischen Ausstattung.

„In der aktuellen Situation können wir daran nicht allzu viel ändern“, räumt der EBH-Vorsitzende Klaus Wilmes ein. Er bemängelt allerdings, dass es in Hessen im Unterschied zum Saarland kein Informationsschreiben der Landesregierung an die Eltern auf Deutsch und anderen Sprachen gegeben habe.

Die Schwachstellen auch der mangelhaften Digitalisierung zeigten sich wie unter einem Brennglas. Die Krise biete nun die Chance, die Probleme endlich anzugehen.  

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