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Der Einlass ins Strandbad kostet für Erwachsene nun sechs Euro; im Vorjahr waren noch vier Euro zu berappen. Die Tickets können dieses Jahr nur online gebucht werden.
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Der Einlass ins Strandbad kostet für Erwachsene nun sechs Euro; im Vorjahr waren noch vier Euro zu berappen. Die Tickets können dieses Jahr nur online gebucht werden.

Langen

Eintritt am Langener Waldsee wird nicht verbilligt

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Es bleibt - zumindest vorerst - am Langener Waldsee beim verteuerten Eintritt für Erwachsene. Die Mehrheit der Stadtverordneten will erst in den Ausschüssen diskutieren.

Es wird nichts mit einem ermäßigten Eintritt am Langener Waldsee. Die Stadtverordnetenmehrheit hat den Dringlichkeitsantrag der SPD, die Eintrittspreise zum Saisonstart in den Langener Bädern zu verbilligen, in ihrer Sitzung am Donnerstagabend in die Ausschüsse verwiesen. Diese tagen erst am 24. Juni beziehungsweise 1. Juli wieder.

Die Entscheidung fiel denkbar knapp aus: CDU, FDP, FWG-NEV und UWFB votierten für eine Verweisung des Antrags in den Sozial- und in den Hauptausschuss, Grüne, SPD und Linke dagegen, weil die Sommerferien vor der Tür stehen und ein Beschluss drängt. Das hieß: 22 zu 20 Stimmen. Die zwei Parlamentarier der Wählerinitiative Langen enthielten sich.

Vor der Abstimmung hatte die SPD schon einen Teil ihres Antrags zurückgezogen: Sie sah von der Forderung nach einem kostenlosen Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ab. „Dann werden im Internet Plätze gebucht, die nicht genutzt werden“, begründete SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Bicknase. Bäder-Chef Joachim Kolbe erläuterte das gegenüber der FR: „Bei null Euro Eintritt buchen die Eltern für ihre Kinder für die ganze Woche Slots, weil es ja nichts kostet, und kommen dann doch nicht in unser Freibad oder an den See.“ Die nun verlangten ein Euro Eintritt seien „eine Art Schutzgebühr“.

Von ihrer Forderung, den Preis für die Erwachsenentickets mitsamt Bearbeitungsgebühren auf fünf Euro zu begrenzen, rückte die SPD aber nicht ab. Andere Städte würden die Saison auch ohne große Erhöhung hinbekommen, sagte Jasmin Berger (SPD). Die Grünen gingen sogar noch weiter: Man könnte doch zumindest im Freibad wieder Zehnerkarten für die Früh- und Feierabendschwimmer einführen.

Bürgermeister Jan Werner (CDU) machte aber klar, dass die Bäder- und Hallenmanagement GmbH trotz der Ticketverteuerung einen Millionenverlust einfahren werde. Man werde sich „ein, zwei Wochen“ das Geschehen am Waldsee anschauen „und sich dann Gedanken machen“.

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