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Einige der französischen Fans hatten Pyrotechnik dabei. (Symbolbild)

Das bringt der Tag

170 Marseille-Fans erhalten Stadion-Verbot

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Einsatzkräfte nach Explosion aus Krankenhaus entlassen in Wiesbaden +++ Pferde im Odenwald auf B38 gelaufen +++ Urteil in Frankfurt um gefälschte Druckerkartuschen erwartet +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Für Fans von Eintracht Frankfurt beginnt der Tag mit einem guten Gefühl. Ihre Mannschaft setzt ihre Siegesserie fort und siegt locker und leicht 4:0 gegen Oympique Marseille. Lesen Sie dazu den Bericht unserer Eintracht-Experten Thomas Kilchenstein und Ingo Durstewitz.  Für 170 Fans von Olympique Marseille endet der Fußballabend am Donnerstag noch bevor er begonnen hat. Sie werden auf ihrer Anreise bei Kontrollen mit Schlagstöcken, Pyrotechnik und Vermummungsgegenständen im Gepäck erwischt und erhalten deswegen ein Stadion-Verbot.

Einsatzkräfte nach Explosion aus Krankenhaus entlassen

Besser dürften sich auch sechs Feuerwehrmänner und ein Polizist fühlen, die am Donnerstag bei der Explosion eines Autos in Wiesbaden leicht verletzt wurden. Sie durften inzwischen das Krankenhaus verlassen, in das sie vorsorglich gebracht worden waren. Wie berichtet hatten sie versucht, zwei brennende Fahrzeuge zu löschen, als es zu einer explosionsartigen Verpuffung von Benzindämpfen kam. Ein Auto war während der Fahrt aus noch nicht bekannter Ursache in Brand geraten. Andere Autofahrer hätten die Fahrerin, die das zunächst nicht bemerkte, auf das brennende Fahrzeug aufmerksam gemacht, hieß es weiter. Als die Frau am Fahrbahnrand hielt und unverletzt aussteigen konnte, dehnte sich das Feuer weiter auf dem Wagen aus und die Flammen griffen auf das zweite, in unmittelbarer Nähe stehende Fahrzeug über. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindern.

Signalstörung sorgt für Verspätungen im Zugverkehr

Wegen einer Signalstörung in Großen-Linden (Landkreis Gießen) sind heute Morgen viele Regionalzüge mit Verspätung unterwegs gewesen. Betroffen waren die Linien von Frankfurt Richtung Gießen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Die Signalstörung zwischen Großen-Linden und Gießen-Bergwerkswald war gegen sechs Uhr früh gemeldet worden, seitdem konnten die Züge dort nicht mit voller Geschwindigkeit fahren. Verspätungen von bis zu 20 Minuten waren die Folge. Ein Techniker sei bereits vor Ort, sagte die Sprecherin. Wie lange die Arbeiten dauern, war zunächst unklar.

Pferde entlaufen - B38 gesperrt

Gleich sechs entlaufene Pferde haben am frühen Morgen die Polizei in Brensbach (Odenwaldkreis) beschäftigt. Die Tiere seien auf die Bundesstraße B38 gelaufen und hätten sich nicht einfangen lassen, teilte ein Polizeisprecher mit. Vier Streifen versuchten, die Pferde von der Straße zu holen. Autofahrer sollten die B38 nach Möglichkeit umfahren. Aus welchem Stall die Tiere entwischt waren, war zunächst noch unklar.

Wetter im Rhein-Main-Gebiet: Mild, aber nass

Das Wetter ist heute im Rhein-Main-Gebiet mild und regnerisch. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach erwartet Temperaturen bis zu 7 Grad. Der Himmel ist bewölkt. Ab Mittag wird es regnen. Und auch die Aussichten für das Wochenende sind trüb. Am Samstag kann die Sonne ab und zu hinter den Wolken hervorschauen. Für Sonntag wird Regen erwartet . Die Temperaturen bleiben mild.

Urteil im Prozess um gefälschte Druckerkartuschen erwartet

Im Prozess um den Betrug mit gefälschten Druckertonerkartuschen will das Landgericht Darmstadt heute das Urteil verkünden. Sieben Männer zwischen 2014 und 2016 mehrere 100 000 Euro illegal erwirtschaftet haben. Der Anklage zufolge verkauften sie mehr als 16 000 gefälschte Tonerkartuschen an Großhändler. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, dazu gebrauchte Kartuschen wieder befüllt und als neue Originalware ausgegeben zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat für die Angeklagten im Alter von 34 bis 53 Jahren wegen bandenmäßigen Verstößen gegen das Markengesetz sowie wegen Betrugs Strafen zwischen einem Jahr auf Bewährung und sechs Jahren Haft beantragt. Drei Verteidiger hatten auf Bewährungsstrafen plädiert, drei auf Freiheitsstrafen unter sechs Jahren und einer auf Freispruch. Die Verhandlung beginnt um 10 Uhr.

Forscher stellen Strategien gegen Wildgänse in Hessen vor

Der Bestand an Wildgänsen steigt. Die Überpopulation bereitet in Hessen Probleme. Der Kot der Vögel verschmutzt Freibäder, Badestrände und Parks. Außerdem sind die Gänse nach Angaben des Bauernverbands in einigen Regionen Hessens für Landwirte zu einem teuren Problem geworden, weil sie Felder abfressen. Biologen der Uni Gießen stellen heute in Eschwege Strategien vor, wie sich diese Probleme in den Griff bekommen lassen. Im Werra-Meißner-Kreis läuft seit Mai das Projekts „Wildgansmanagement im Werratal“. Ziel des Arbeitskreises Wildbiologie der Uni Gießen ist es, mit den Beteiligten im Werratal Lösungsstrategien zu
erarbeiten.

Größte Kerze der Welt erstrahlt in Schlitz

In der Kleinstadt Schlitz leuchtet wieder die „größte Kerze der Welt“. Sie erstrahlt auf dem Weihnachtsmarkt, der heute  um 17  Uhr in der Burgenstadt im Vogelsbergkreis eröffnet wird. Bei dem Wahrzeichen in der Adventszeit handelt es sich aber nicht um eine echte Wachskerze, sondern um eine Kerzeninstallation. Ein 36 Meter hoher Steinturm wird in rotes Tuch gehüllt. An seiner Spitze sind Glühbirnen zu einer sechs Meter hohen Flamme arrangiert - so misst die Riesenleuchte 42 Meter. Das 1991 erstmals umgesetzte Projekt schaffte es bereits ins Guinness-Buch der Rekorde.

Wettersatelliten-Organisation zeigt neues Kontroll-Zentrum

Das Kontrollzentrum der europäischen Wettersatelliten-Organisation Eumetsat ist grundlegend modernisiert worden. So sollen die Steuerung der Flotte von derzeit elf Satelliten und der Betrieb der nächsten Generation besser bewältigt werden, wie Eumetsat in Darmstadt mitteilte. Heute  wird das neue Kontrollzentrum ab 10.30 Uhr vorgestellt. Die Kosten für die Modernisierung beziffert Eumetsat auf knapp 1,5 Millionen Euro. Alle Wettervorhersagen für Europa basieren auf Daten der Satelliten, die von der Eumetsat-Zentrale in Darmstadt aus gesteuert werden. (mit dpa)

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