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Kommentar

Eine weitere Hürde fällt

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Die ersten Impfzentren haben losgelegt. Es geht voran. Der Kampf gegen das Virus ist aber noch lange nicht gewonnen. Ein Kommentar.

Jetzt geht es doch relativ flott. Noch am Montag hieß es aus dem Sozialministerium, es sei nicht absehbar, wann die restlichen 22 Impfzentren in Betrieb gingen. Einen Tag später steht fest: Am 9. Februar soll es losgehen. Der Druck auf die Verantwortlichen in der Landesregierung war groß. Zu Recht. Junge Leute sind mobil. Doch nicht jeder alte Mensch ist noch so fit, dass er oder sie zig Kilometer in die nächste Großstadt reisen kann oder mag. Für nicht wenige sind Wege zu den sechs am Dienstag eröffneten Impfzentren zu weit. Auch hat nicht jeder oder jede Kinder oder Enkel:innen, die sie dorthin fahren können. Deshalb hat so manche und mancher beschlossen, auf die Öffnung der Zentren in der Stadt oder im Landkreis zu warten. Die sind auch seit dem 15. Dezember einsatzfähig. Und legen am 9. Februar los.

Damit fällt eine weitere Hürde auf dem Weg zum Impfstoff. Die kürzeren Anreisen verringern Kontakte, nebenbei spart die Gemeinschaft Taxikosten. Jetzt fehlt nur noch eine ausreichende Menge an Serum, dann könnte die Massenimpfung in Hessen so richtig Fahrt aufnehmen. Wenn dann auch die technischen Probleme bei der Anmeldung gelöst sind, dann sind wir ein großes Stück weiter.

Die ersten Impfzentren haben losgelegt. Es geht voran. Der Kampf gegen das Virus ist aber noch lange nicht gewonnen. Keiner weiß, welche Überraschungen es noch auf Lager hat. Auch ist nicht sicher, ob Geimpfte andere noch anstecken können. Deshalb heißt es weiter, Masken tragen, Hygieneregeln einhalten, Kontakte vermeiden. Aber das berühmte Licht am Ende des Tunnels schimmert schon heller.

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