Kochen, spielen, draußen sein: drei der fünf Mitglieder der Familie Jung in Wiesbaden.  
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Kochen, spielen, draußen sein: drei der fünf Mitglieder der Familie Jung in Wiesbaden.

Tipps

Eine Spielküche auf dem Balkon in Wiesbaden

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Die tägliche Homestory zur Corona-Krise: Weitere tolle Beiträge der FR-Gemeinde über das Daheimbleiben in schwierigen Zeiten.

Hoppla, jetzt kommt die Familie Jung und schildert, was sie den ganzen Tag treibt. „Wir wohnen zu fünft in einer Dreizimmerwohnung in Wiesbaden und haben einen dreijährigen Sohn und Zwillinge von einem Jahr“, berichtet Mutter Lena Jung. Nach ein wenig Übung mit dem Daheimbleiben wegen Corona stellte die Familie fest: „Wir fahren sehr gut damit, dass wir jeden Tag denselben Rhythmus beibehalten, und besprechen morgens mit Louis (dem Dreijährigen), was wir heute alles machen.“

Die Wohnung ist umgestaltet in Spielzimmer (Wohnzimmer), Kreativraum (Küche) und Turnraum (Kinderzimmer). „Wir machen morgens bei einer Sportstunde ,Alba Berlin‘ für Kinder auf Youtube mit und nachmittags bei einer Musikstunde ,Julia Miller-Lissner‘ ebenfalls auf Youtube. Das finden vor allem unsere Zwillinge Elias und Milan ganz toll.“

Einmal täglich gehen alle spazieren. „Damit die Kinder aber noch mehr draußen sind, haben wir einfach die Spielküche auf den Balkon geräumt zum Spielen, und zugleich picknicken wir dort öfter. Für die Kinder ist das aufregend.“ Mittags schlafen die Zwillinge, Louis spielt was Ruhiges, schaut Bücher an oder sieht eine Kindersendung. Lena Jung erholt sich dann auch, und ihr Mann Rafael macht Homeoffice. „Diese Auszeit tut uns allen gut.“ So läuft es also zurzeit bei Lena, Rafael, Louis, Milan & Elias Jung.

Fremdsprache lernen

Und wann haben wir Ihnen allen zum letzten Mal geschrieben, dass Sie die besten Leserinnen und Leser der Welt sind? Was? Na, dann wird’s aber Zeit. Denn zu unserer Serie mit Tipps für die Zeit des Daheimbleibens kommen richtig viele tolle Ideen herein, Alltagstipps unter speziellen Verhältnissen und Reaktionen auf andere tolle Ideen. So schreibt uns Ursula Magney: „Ich finde die Initiative von Frau Müller toll.“ Erna Müller ist die 95-jährige Dame, die Schutzmasken aus Mullwindeln näht. Frau Magney bietet an: „Ich habe von meinen Eltern eine Menge (gewaschene und gebügelte) weiße Bettwäsche. Ich stelle die gerne für das Nähen von Mundschutz zur Verfügung.“ Nun wissen wir aber, dass Erna Müller eher nicht in die Massenproduktion einsteigen möchte. Falls es mehr Menschen in der fabelhaften FR-Gemeinde gibt, die des Maskennähens mächtig sind, vermitteln wir gerne den Kontakt (wie gewohnt unter online@fr.de, Betreff: Homestory).

Hier die Zuhause-Tipps von Irmgard Kiessler: „Beginnen können Sie mit dem ausführlichen Studium Ihrer täglichen Zeitung. Vielleicht wollten Sie aber auch schon immer mal eine Fremdsprache lernen! Das geht online und/oder mit Buch und CD (der Buchhandel liefert nach Hause). Wenn dann der Ausnahmezustand beendet sein wird, können Sie eine Reise planen, um Ihre neu erworbenen Sprachkenntnisse einzusetzen. Viel Vergnügen und viel Erfolg!“

Wer Ideen für die kontaktarme Zeit hat – bitte per E-Mail an online@fr.de. Und Pardon, es kann wieder einige Tage dauern, bis Sie in die Zeitung kommen. 

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