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Das Endlisch-Musigg-Orchester aus Rödermark bei den Dreharbeiten zu einer Filmmusik für ihre neue Konzertshow „Cinemagic“. Foto: Endlisch Musigg
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Das Endlisch-Musigg-Orchester aus Rödermark bei den Dreharbeiten zu einer Filmmusik für ihre neue Konzertshow „Cinemagic“.

Filmszenen gedoubelt

Ein Mix aus Kino, Musik und Magie

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Für ihre Konzertshow „Cinemagic“ sind die Musiker des Endlisch-Musigg-Orchesters Rödermark selbst zu Leinwandhelden geworden.

Das Format klingt spannend: „Cinemagic“ nennt sich eine Show, die das Endlisch-Musigg-Orchester aus Rödermark am 27. November auf die Bühne zaubert. Der Name der Show kommt nicht von ungefähr: Die Veranstaltung ist eine Mischung aus Kino, konzertanter Blasmusik und Magie.

Innovativ war das Orchester des Musikvereins Viktoria 08 Ober-Roden ja schon immer, heimste dafür auch schon Preise ein. Mal haben die „Musigger“ in der Kulturhalle Rödermark einen Showact mit „Zirkusmusik“ und Akrobaten organisiert, mal eine Abendshow im feinen Zwirn unter dem Motto „Swinging Christmas“. Als im Vorjahr coronabedingt keine Live-Veranstaltung möglich war, wechselte man einfach ins Digitale – und brachte Kindern unter dem Motto „Märchenmusigg“ auf YouTube das Märchen von Hans im Glück mit Musikern, Erzähler und Kindern aus der Ballettschule nahe.

Die Konzertshow „Cinemagic“ ist nach dem Lockdown und den coronabedingten Einschränkungen nun der erste Live-Auftritt der Musiker und Musikerinnen. Noch ist aber nicht alles wie früher: Da in der Kulturhalle Rödermark die Bestuhlung mit Corona-Abstand vorgeschrieben ist, können sie statt 700 Tickets nur rund 300 Tickets verkaufen. Außerdem gilt die 3G-Regel.

Tickets

Der Kartenvorverkauf für „Cinemagic“ beginnt am 15. Oktober.

Karten gibt es nur digital auf www.konzertshow.de oder auf www.endlischmusigg.de.

„Cinemagic“ ist eine Symbiose aus Konzert und Show sowie eine Zwischenlösung zwischen digitalem Format und Konzertparty. Einige Vereinsmitglieder sind dafür selbst zu Leinwandhelden geworden. Sie haben bekannte Filmszenen nachgestellt, waren wie James Bond in geheimer Mission unterwegs, haben augenzwinkernd Johnny Depp und seine Piraten im „Fluch der Karibik“ gedoubelt. „Es gab sogar ein Drehbuch und ein Regiebuch“, sagt Simone König, Pressesprecherin von Endlisch Musigg.

Die Filmszenen sind bereits abgedreht und laufen am 27. November im Hintergrund über eine Leinwand in der Kulturhalle. Im Vordergrund spielt das Orchester live die passende Filmmusik, wird dabei in Teilen vom Chor der Katholischen Kirchengemeinde Cäcilia Ober-Roden begleitet. Der Magier Frank Zick aus Babenhausen moderiert die Show, sorgt für Überleitungen mit magischen Momenten.

Am Ende des Jahres soll dann noch ein „Best-of-Konzert“ als Videostream umgesetzt werden. „Die Konzertshow live ins Internet zu übertragen, ist uns nicht möglich, weil wir dafür fünf bis sechs Kameras und eine sehr stabile Internetverbindung bräuchten“, sagt König. Eine zusätzliche Live-Veranstaltung ist laut Dirigent Andreas Zöller ebenfalls nicht möglich, weil die Kulturhalle keine weiteren freien Kapazitäten hat.

Das Blasorchester wolle mit der Veranstaltung dieses Jahr keinen Gewinn machen, sagt Zöller. Die Musigger seien froh, überhaupt wieder vor Publikum spielen zu können. „Wir haben in der Corona-Zeit 40 digitale Proben absolviert“, blickt er zurück.

Trotzdem freut sich das Orchester über die 1000 Euro Zuschuss, die vom Kreis Offenbach kommen, sowie über die Förderung vom Bundesmusikverband Chor & Orchester. Der Verband hatte eine Ausschreibung für Projekte gemacht, die nach der Pandemie Kultur wieder beleben können. 1100 Bewerbungen gingen ein, 109 Projekte wurden für förderfähig befunden. Die Konzertshow „Cinemagic“ ist eines davon. „Damit können wir zum Beispiel einen Tonmeister absetzen“, erklärt König.

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