Hessen-Wahl

Der AfD Paroli bieten

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Die Linke kündigt harte Auseinandersetzungen mit der Partei an.

Eigentlich war Jan Schalauske am Montag guter Dinge. Die Linke habe sich über das Wahlergebnis gefreut, sagte der Landesvorsitzende bei der Wahlnachlese in der Landespressekonferenz. Durch den Zuwachs von gut einem Prozentpunkt auf 6,3 Prozent erreichte die Partei ihr bestes Resultat. Statt wie bisher mit sechs wird sie künftig mit neun Abgeordneten im Landtag vertreten sein. „Wir haben unser Ziel, gestärkt in den Hessischen Landtag einzuziehen, erreicht“, sagte Schalauske.

Gleichzeitig wies er auf einen „bitteren Punkt“ hin: den Einzug der AfD in den Landtag. „Denen werden wir konsequent Paroli bieten“, kündigte er an. Der AfD warf er vor, rechte Hetze und Stimmungsmache auf dem Rücken der Schwächsten zu betreiben und ein marktradikales Programm zu bieten, das den Schwächsten der Gesellschaft überhaupt nicht nutze. Die Linke werde sich nicht damit abfinden, dass eine solche Partei im Landtag vertreten ist. „Mit denen werden wir uns hart auseinandersetzen“, so die Ansage von Schalauske.

Die Oppositionsarbeit der Linken werde wie gewohnt „eine kämpferische, eine energische, an der Sache orientierte, aber dennoch sehr, sehr konsequente“ sein. Dabei wolle die Partei die Frage nach sozialer Gerechtigkeit noch stärker mit dem Kampf gegen rechts verknüpfen, so Schalauske.

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