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Die Müllgebühren werden sich in Dreieich zum Jahresbeginn verteuern. Foto: Monika Müller
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Die Müllgebühren werden sich in Dreieich zum Jahresbeginn verteuern.

Dreieich

Der Müll wird teurer in Dreieich

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Die Dreieicher müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Abfallgebühren verteuern sich. Über kurz oder lang wird wohl auch die Grundsteuer steigen.

Die Dreieicher können sich darauf einstellen, dass die Abfallgebühren steigen. Und nicht nur das: „Ohne eine Erhöhung der Grundsteuer wird es in den kommenden Jahren nicht gehen“, sagte Bürgermeister und Kämmerer Martin Burlon (parteilos), als er den Entwurf für den Nachtragshaushalt 2021 vorstellte.

In der Pandemie haben steigende Müllmengen und höhere Entsorgungsgebühren dazu geführt, dass der Dienstleistungsbetrieb (DLB) Neu-Isenburg/Dreieich im Abfallbereich 500 000 Euro Verlust eingefahren hat. Da die Gebühren über eine Satzung gedeckelt sind, kann der DLB das Defizit nicht selbst ausgleichen. Die Stadt springt deshalb erst einmal ein. Aktuell kalkuliert der DLB die Abfallgebühren neu und wird sie zum 1. Januar 2022 erhöhen – wobei auch das Defizit mit einfließen muss. Die Gebührenkalkulation läuft über drei Jahre.

Burlon sprach von „kommenden Schmalhans-Zeiten“. Der Stadt Dreieich werden von 2023 an jährlich rund sechs Millionen Euro zum Haushaltsausgleich fehlen. Seiner Meinung nach kommt man an einer Grundsteuererhöhung nicht vorbei, weil die Stadt in puncto Einsparungen „schon jeden Stein umgedreht hat“. In diesem Jahr liegt das Defizit bei vier Millionen Euro – rund 820 000 Euro weniger „Miese“ als ursprünglich prognostiziert. Sechs Millionen Euro Kreditaufnahme sind vorgesehen – rund 500 000 Euro weniger als angenommen.

Die Steuereinnahmen waren im Corona-Jahr 2020 laut Burlon „erstaunlich positiv“. 25,9 Millionen Euro Gewerbesteuer waren kalkuliert, jetzt geht man von 30 Millionen Euro aus. Die Schlüsselzuweisungen des Landes fielen auch höher aus: Die Stadt erhält um 835 000 Euro mehr, streicht nun 5,7 Millionen Euro ein. Die Liquidität steigt zum 31. Dezember dieses Jahres von 6,6 auf 20,1 Millionen Euro.

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