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Erst im Juni ist der idyllische Hengstbach in Dreieich zum reißenden Strom angeschwollen und hat Straßen überflutet sowie Keller unter Wasser gesetzt. Foto: Michael Schick
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Erst im Juni ist der idyllische Hengstbach in Dreieich zum reißenden Strom angeschwollen und hat Straßen überflutet sowie Keller unter Wasser gesetzt.

Dreieich

Der Klimawandel steht im Fokus in Dreieich

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Der Dreieicher Magistrat hat wichtige Projekte angestoßen, die die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels abfedern sollen.

Die Stadt Dreieich muss etwas fürs Klima tun. Dieser Meinung ist zumindest der Magistrat, und bringt zwei entsprechende Vorlagen auf den Weg. Zum einen sollen die Bürger und Bürgerinnen Zuschüsse erhalten, wenn sie ihr Haus energetisch sanieren. Zum anderen soll ein Aktionsplan ausgearbeitet werden, der dazu beiträgt, dass Mensch, Natur und Infrastruktur besser für die Klimafolgen gewappnet sind.

Bereits 2013 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die CO2-Emissionen in Dreieich bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent zu reduzieren – und zwar gegenüber dem Wert von 1990. Jetzt geht der Magistrat dieses Ziel aktiv an: Er hat eine Förderrichtlinie für energetische Sanierungen auf den Weg gebracht, über die die Stadtverordneten in ihrer kommenden Sitzung entscheiden. Sie beinhaltet finanzielle Anreize für die Gebäude-Energieberatung sowie für die Wärmedämmung der Fassade.

Da der Klimawandel in der Stadt schon angekommen ist – viele Bäume sind abgestorben, Grundstücke wurden überflutet, Keller liefen voll – schlägt der Magistrat auch vor, im kommenden Jahr eine Klimafunktionskarte anzufertigen. Sie soll aufzeigen, wo es in der Stadt Hitzeinseln gibt und wo bei künftigen Planungen Frischluftschneisen freigehalten werden können. Außerdem sollen im Straßenraum mehr schattenspendende Bäume gepflanzt werden. Starkregenereignisse hat der Magistrat mit einem Konzept, wie Hoch- und Niederschlagswasser künftig abfließen kann, ebenfalls im Blick.

Auch die Müllvermeidung wird in Dreieich zum Thema. In Kooperation mit den Städten Neu-Isenburg, Obertshausen und Rödermark geht am 15. November von 10 bis 11.30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung zu Mehrwegsystemen bei Außer-Haus-Bestellungen über die Bühne. Gastronomiebetrieben werden dabei Pfandsysteme für Essen und Getränke zum Mitnehmen vorgestellt. Außerdem erhalten sie Infos über die gesetzlichen Veränderungen. Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Anmeldungen bis 11. November unter eveeno.com/346699904.

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