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Deponie startet Dialogforum

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Von: Andrea Rost

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Flörsheim/Hochheim Austausch mit Fachleuten soll vier Mal im Jahr stattfinden

Das Projekt „Deponie auf Deponie“ im Flörsheimer Stadtteil Wicker hat vor eineinhalb Jahren für viel Wirbel bei den Menschen in den Anrainerkommunen Flörsheim und Hochheim sowie in der Kommunalpolitik der beiden Gesellschafter-Landkreise Main-Taunus und Hochtaunus gesorgt. Schlussendlich wurde der geplante Ausbau der Rhein-Main-Deponie (RMD) wegen massiver Bürgerproteste ad acta gelegt.

Damit Entscheidungen künftig transparent und in Einklang mit der Bevölkerung getroffen werden können, wurde jetzt ein Dialogforum zur Rhein-Main-Deponie gegründet. RMD-Geschäftsführerin Beate Ibiß hatte dies angeregt.

Dem Gremium, das Ende August seine Arbeit aufgenommen hat, gehören 18 stimmberechtigte Mitglieder an. Vertreten sind im Dialogforum die RMD-Geschäftsführung und der Aufsichtsrat, Gesellschafter und Umweltämter aus Main-Taunus- und Hochtaunuskreis, die Städte Flörsheim und Hochheim sowie die Winzervereine Wicker und Hochheim, die Jungwinzer:innen von Mainwerk3 und die Bürgerinitiativen Massenheim und Gegenwind 2011.

Zum Vorsitzenden des Dialogforums wurde der Deponieexperte Hans-Peter Huppert gewählt, der sich seit 2005 mit der Deponie Wicker befasst und im Zuge des geplanten Ausbaus Winzervereine und Bürgerinitiativen vertreten hatte. Das Gremium soll vierteljährlich zum Informationsaustausch zusammenkommen. Diskutiert wird unter anderem über die Stilllegung der Deponie Wicker.

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