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Das Hochwasserportal bietet Informationen zu Flutrisiko

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Von: Gregor Haschnik

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Das Schloß-Gelände in Büdingen ein Jahr nach dem Hochwasser.
Das Schloß-Gelände in Büdingen ein Jahr nach dem Hochwasser. © Monika Müller

Auch die Regierungspräsidien klären über Überschwemmungsgebiete und Schutzmaßnahmen auf.

Sich regelmäßig informieren, vorsorgen, im Notfall schnell und besonnen handeln, danach Unterstützung in Anspruch nehmen – diese Grundsätze sind für alle, die in von Hochwasser gefährdeten Gebieten leben, besonders wichtig. Das raten das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und das Umweltbundesamt.

Ortsbezogene Informationen bieten unter anderem das Hochwasserportal Hessen unter www.hochwasser.hessen.de sowie die für Gewässer- und Bodenschutz zuständigen Regierungspräsidien, etwa die Darmstädter Behörde unter www.rp-darmstadt.hessen.de. Die Präsidien liefern aktuelle Warnungen und Vorhersagen sowie Hintergrundwissen zu Überschwemmungsgebieten, öffentlichen wie privaten Schutzmaßnahmen und Risikomanagement. Aus Gefahrenkarten lässt sich ableiten, wie hoch das Wasser auf dem eigenen Grundstück stehen und in welchem Umfang das Haus betroffen sein könnte. Über das digitale Angebot „Hessen-Pegel mobil“, lassen sich auf dem Smartphone Wasserstände für 85 hessische Pegel abrufen, Prognosen werden für mehr als 30 Pegel gemacht. Daten für ganz Deutschland gibt es über die „Meine Pegel“ – App.

Zur privaten Vorsorge – für die auch das hessische Umweltministerium im Netz Tipps gibt – zählen Maßnahmen wie die Wahl wasserbeständiger Baumaterialien, mobile Schutzelemente, Sicherung von Heizöltanks, aber auch ein Notfallplan und die richtige Ausrüstung, mit Sandsäcken, Verpflegung, Beleuchtung, Dokumenten, sowie die Organisation von Nachbarschaftshilfe. Nicht zuletzt kommt es auf den Versicherungsschutz an, etwa eine geeignete Elementarschadenversicherung. Hierzu beraten die Verbraucherzentralen.

Im Notfall, so das BBK, sei es im Haus beispielsweise wichtig, Fenster und Türen abzudichten, zuerst besonders Gefährdete in Sicherheit zu bringen und die Anweisungen der Einsatzkräfte sowie der Behörden zu beachten. Nach dem Hochwasser sollten unter anderem die Schäden für die Versicherung dokumentiert, die Räume schnell getrocknet und die Haustechnik von Fachleuten begutachtet werden. Über Hilfsprogramme geben das BBK sowie das Land Auskunft. gha

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