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Zwei Bäume künden in Darmstadt von Weihnachten

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Von: Annette Schlegl

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Noch steht der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz schmucklos vor dem Residenzschloss. Monika Müller
Noch steht der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz schmucklos vor dem Residenzschloss. Monika Müller © Monika Müller

In Darmstadt stehen auf dem Markt- und dem Luisenplatz bereits die Weihnachtsbäume. Der Weihnachtsmarkt öffnet am 21. November.

Weihnachten fällt in Darmstadt kleiner aus als in Frankfurt – zumindest, was den Baum betrifft. Die 26 Meter, die die Fichte am Römer misst, waren in Darmstadt nicht machbar. Dafür aber hat die Stadt wieder zwei Weihnachtsbäume aufgestellt. Am Montag wurde eine Nordmanntanne auf dem Marktplatz hochgehievt, am gestrigen Donnerstag eine Nobilistanne auf dem Luisenplatz.

Darmstädter Weihnachtsbäume kommen aus dem Odenwald

Die „doppelten Christbäume“ sind Tradition. 18 Meter ist die Nordmanntanne hoch, sie wurde wie ihre Schwester aus Kocherbach geholt, einem Ortsteil von Wald-Michelbach im Odenwald, wo sie 30 Jahre lang wachsen durfte. Die Nobilistanne ist fünf Meter kleiner und fünf Jahre jünger.

Von Montag, 21. November, an werden beide Weihnachtsbäume leuchten. Dann werden auch die Lichterketten in der Darmstädter Innenstadt eingeschaltet und der Weihnachtsmarkt beginnt. Der findet in diesem Jahr bis einschließlich 23. Dezember auf dem Marktplatz, dem Luisenplatz, dem Friedensplatz und dem Ludwigsplatz statt. Buden, Stände und Fahrgeschäfte werden also wie schon im Vorjahr dezentral auf mehrere Plätze verteilt.

Weihnachtsbeleuchtung in Darmstadt nur noch bis 22 Uhr

Der Weihnachtsmarkt ist unter der Woche sowie sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet; freitags und samstags ist um 21.30 Uhr Zapfenstreich. Die Weihnachtsbäume und die Lichterketten über den Straßen und Gassen illuminieren die Innenstadt aufgrund des Erlasses zur Energieeinsparung allerdings nur noch bis 22 Uhr statt bisher 23 Uhr.

Darmstadt-Tourismus bietet an den vier Adventssamstagen jeweils ab 17 Uhr Stadtrundgänge an, bei denen in 60 Minuten erzählt wird, was den Darmstädter Weihnachtsmarkt besonders mache und welche Geschichte die Stadt habe. Zum Abschluss gibt es ein Glühweinglas mit Inhalt. Die Karte für die Führung kostet 12,50 Euro. Tickets sind nur im Vorverkauf entweder auf www.darmstadt-tourismus.de oder im Darmstadt-Shop am Luisenplatz erhältlich.

„Heilig‘s Blechle“ im Carree in Darmstadt bietet Alternatives

Am 21. November beginnt außerdem „Heilig’s Blechle“ – ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt im Innenhof des Einkaufskomplexes Carree. An diesem Tag öffnen dort Foodtrucks ihre Luken, die bis zum 23. Dezember alternative Spezialitäten anbieten. Suppen, Burger, Pizza, Flammkuchen, Quiche, Falafel, Vegetarisches und Veganes offerieren die regionalen Beschicker – und natürlich ebenfalls Glühwein. Auf der kleinen Kulturbühne im Carree finden jeden Freitag und Samstag ab 18 Uhr Konzerte statt.

Jeweils Mittwoch ab 18 Uhr lädt ein anderer DJ mit heißen Beats zum „Glühschoppe“. Samstags schallen ab 16 Uhr weihnachtliche Klänge durch die Stadt, wenn das Blasorchester des TSV Braunshardt auf dem Carree-Balkon klassische Weihnachtslieder intoniert.

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