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Zustimmung aus Gernsheim

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Pfungstadt und Gernsheim könnten gemeinsam das "Ried-Bad" bauen. Für die ersten Schritte werden 30.000 Euro bereitgestellt. Das Thema Hallenbad ist in Pfungstadt und Gernsheim gleichermaßen ein Dauerbrenner.

Die Gernsheimer Stadtverordneten haben der von Pfungstadt angeregten gemeinsamen Bäderleitplanung für ein künftiges „Riedbad“ zugestimmt und 30 000 Euro für die ersten Schritte bereitgestellt. Das Thema Hallenbad ist in Pfungstadt und Gernsheim gleichermaßen ein Dauerbrenner: Pfungstadt musste sein Bad Anfang 2014 schließen; Gernsheim bereits 2008.

Inzwischen keimt ein Hoffnungsschimmer: Die Stadt Pfungstadt schlug den Gernsheimern eine gemeinsame Bäderleitplanung vor, die zu einem „Ried-Bad“ führen könnte. Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) will dabei Hilfestellung leisten. Nach anfänglicher Ablehnung ist man in Gernsheim nun zu ersten Schritten bereit.

Die Fraktionen von Grünen, Freien Wählern (FW), Gernsheimer unabhängigen Demokraten (GuD) und SPD haben zu den dortigen Haushaltsberatungen einen gemeinsamen Antrag eingereicht, der die „sinnvolle und begrüßenswerte“ Initiative unterstützt: Sie fordern, dass Gernsheim das Angebot der DGfdB zur Ausarbeitung einer gemeinsamen Bäderleitplanung annehmen und die nötigen Mittel in den Haushaltsplan einstellen solle. Der gemeinsame Antrag fand – bis auf eine Enthaltung von Seiten der CDU – einhellige Zustimmung im Gernsheimer Parlament.

Mit dem Beschluss dieser Vorlage sei, so SPD-Fraktionschef Jan Deboy, nicht das Versprechen verbunden, ein Hallenbad zu bauen. Aber man komme einer dauerhaften Lösung einen Schritt näher. (use/det)

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