Darmstadt

Zeitung von Geflüchteten

Zweite Ausgabe von „Hallo Darmstadt“ erscheint im ganzen Stadtgebiet. Die Autoren erzählen von ihrer Flucht sowie Hoffnungen und Wünschen für die Zukunft.

Zum zweiten Mal erzählen junge Geflüchtete in Darmstadt ihre Geschichten in Form einer Zeitung. „Hallo Darmstadt!“ heißt sie, nun ist die zweite Ausgabe erschienen.

Inhalt sind Geschichten über Erlebnisse auf der Flucht, Erfahrungen aus dem Alltag in Darmstadt sowie Erwartungen, Wünsche und Träume für die Zukunft. In Interviews und Erzählungen berichten die Geflüchteten, wie es ihnen ergangen ist.

Junior Pedro (15) beispielsweise erzählt, wie er in seinem Heimatland Kongo gefoltert wurde, wie es ihm gelang, zu entkommen und über seine Ängste, ganz alleine auf seinem langen Weg nach Deutschland. In Darmstadt hat er mittlerweile eine neue Familie gefunden.

Gemeinsam mit Baktash (18) und Mohammad (18) aus Afghanistan gehört er nun zum Redaktionsteam der Zeitung.

Die Erstausgabe der Zeitung wurde nur in einem kleinen Gebiet verteilt, rund um die Unterkünfte der Geflüchteten. Nun haben die Herausgeber beschlossen, die Auflage zu erhöhen, damit viele Bürger daran teilhaben können.

„Hallo Darmstadt!“ ist ein Projekt der Stadt Darmstadt und Teil ihrer Initiative „Darmstadt bleibt weltoffen.“ 2017 soll die Zeitung drei Mal erscheinen, die nächste Ausgabe wird am 19. April veröffentlicht.

Dank einer Spende der Software AG und ihrer Stiftung in Höhe von jeweils 10 000 Euro ist es möglich gewesen, die Zeitung in ganz Darmstadt zu verteilen.

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