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LGG zeichnet Schülerinnen aus

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Gymnasium vergibt erneut seinen Literaturpreis

Das Darmstädter Ludwig-Georg-Gymnasium (LGG) hat seinen Literaturpreis an die Schülerinnen Lisa Harres und Carla Reinicke vergeben. In diesem Jahr beteiligten sich zwölf Autoren mit insgesamt 51 Texten an dem Wettbewerb, der seit fast zwei Jahrzehnten am Ludwig-Georgs-Gymnasium stattfindet.

Die Entscheidung, aus 35 Gedichten und 16 Prosatexten die besten herauszufiltern, ist der fünfköpfigen Jury nicht leichtgefallen. Denn sämtliche Texte seien außergewöhnlich anspruchsvoll, sagte Achim Würker, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Literarisches Schreiben“. Würker las einige Textpassagen vor – „als Kostproben, um Ihnen einen Eindruck der faszinierenden Vielfalt zu vermitteln“.

Ihre Begeisterung drückte auch Annabelle Weißer aus, die LGG-Literaturpreisträgerin von 2013, als sie die Laudatio auf die Prosapreisträgerin Carla Reinicke und deren Erzählung „Meine Schwester“ hielt.

Eine AG übers Schreiben

Obwohl der Text nur eine halbe Din-A 4-Seite fülle und man gar nicht viel über die Familie erfahre, so Weißer, fühlten wir als Leser ganz stark mit. Diese Emotionalität sei „die eindeutige Stärke“ des Textes.

Adamiak las den beeindruckenden Siegertext „Tropf sie ein, die wertvolle Essenz“, den Lisa Harres verfasst hatte. Für ihre preisgekrönte Lyrik erhielt sie einen Füllfederhalter mit Namensgravur. Alle anderen Teilnehmer bekamen einen Büchergutschein.

Alle Autoren gehören der Jahrgangsstufe 10 bis 12 an, die meisten waren weiblich.

Der Deutsch- und Politiklehrer Würker lobte auch, dass die Jugendlichen „keine eindeutigen Antworten“ parat hatten, schließlich sei „die Wahrheit nie einfach.“ (eda)

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