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Zapfsäule für Strom

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Ungewollt: der neue Kraftstoff Super-E10
Ungewollt: der neue Kraftstoff Super-E10 © dpa

Tankdeckel auf, Stecker rein, fertig: In Groß-Gerau ist die erste öffentliche Stromladesäule für Elektroautos eröffnet worden.

Die erste öffentliche Stromladesäule für E-Fahrzeuge steht bei der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) in der Friedrichstraße.

Nach einer Ladezeit von acht Stunden lassen sich 120 Kilometer am Stück fahren, sagte Jürgen Schmidt, technischer Geschäftsführer beim ÜWG. Mit Hilfe eines Generators schafft etwa ein Opel Ampera, der Ende des Jahres auf den Markt kommen soll, auch weitere Strecken.

Auch bei den Mainzer Stadtwerken, dem Mutterhaus der ÜWG, gibt es eine Stromladesäule. Mitarbeiter mit Elektrofahrzeugen können jetzt also bequem zwischen den Standorten pendeln. Auch Elektroroller, Fahrräder und Rollstühle können aufgeladen werden. In der nun startenden Testphase sogar kostenlos, wie Schmidt bei der Eröffnung der Ladesäule betonte.

Das ÜWG möchte zukunftsweisend arbeiten und die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aufbauen, erklärte er. „Wer, wenn nicht wir, sollte damit anfangen. Wir wollen der regionalen Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen.“ Darum sind zwei weitere Stromzapfsäulen geplant: eine in Riedstadt und eine im Nordkreis.

Entlastung im Verkehr

Fahrradhändler Jürgen Fuchs stellte zwei Elektrofahrräder vor und sprach von 50 Prozent Wachstumsrate im Jahr auf diesem Gebiet. Bürgermeister Stefan Sauer (CDU) sah in den E-Rädern eine wichtige Entwicklung auch für Groß-Gerau: Bei ständig zunehmendem Verkehr könnten diese Fahrräder, mit denen es keine Parkplatzsuche gibt, für Strecken zwischen den Stadtteilen eine gute Alternative sein.

Der Landkreis will laut Landrat Thomas Will (SPD) einige Elektrofahrräder anschaffen und damit ein Zeichen in Richtung umweltschonendem Verkehr setzen. Außerdem soll es ein Elektroauto als gemeinsamen Dienstwagen für Will und den Ersten Beigeordneten Walter Astheimer (Grüne) geben. ( amt)

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