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Alt werden mit Perspektive

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Das Programm der Seniorentage bietet eine Fülle von Möglichkeiten, Altern aktiv zu gestalten und zeigt auf, wie sich die ältere Generation für „morgen“ ihre Autonomie erhalten kann.

Der Seniorenrat hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den Seniorentagen aufzuklären und zu informieren. Zum achten Mal finden sie am Samstag, 3. September, im Darmstadtium statt. Das Motto in diesem Jahr: „Heute fit – und morgen…?“.

Irmgard Klaff-Isselmann, Vorsitzende des Seniorenrats Darmstadt, bezeichnet es als ein „umspannendes Thema, das viele Menschen betrifft“. „Wir haben alle keine Garantie“, erklärt sie im Vorfeld. „Fit will jeder sein, aber leider ist das nicht jedem möglich.“ Gemeinsam mit der Stadt Darmstadt und der Fachkonferenz Altenhilfe als Kooperationspartnern hat der Verein ein Programm gestaltet, das als Spiegel der zahlreichen Unterstützungsangebote in und um Darmstadt zu verstehen ist, mit deren Hilfe man solche Situationen meistern und sein Leben lebenswert halten kann.

Sozialdezernentin Barbara Akdeniz begrüßt, dass der Seniorenrat dieses Mal den Fokus nicht auf die Aktiven richtet. „Es ist wichtig, alle mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen im Blick zu haben.“ Die Senioren, in Darmstadt mehr als 30 000 Bürger, seien eine heterogene Gruppe in unterschiedlichsten Lebensumständen und unterschiedlich-sten Ausgangslagen, sowohl körperlicher, geistiger als auch finanzieller Natur.

„Alt werden bedarf der Prävention“, so Barbara Akdeniz. Sie schätzt die Seniorentage insbesondere dafür, dass sie informieren, beraten, zum Austausch anregen. „Probleme von Menschen, die sich nicht aus eigener Kraft in den Vordergrund stellen können, können hier angesprochen werden.“

Altern aktiv gestalten

Das Programm der Seniorentage bietet eine Fülle von Möglichkeiten, Altern aktiv zu gestalten und zeigt auf, wie sich die ältere Generation für „morgen“ ihre Autonomie erhalten kann. Auch Familienangehörige sind eingeladen, sich hier bezüglich der Betreuung ihrer älteren Angehörigen anregen zu lassen. Irmgard Klaff-Isselmann sagt: „Wir haben versucht, einen guten Mix herzustellen. Und wir haben uns bemüht, für schwere Themen wie Krankheit oder Tod einen niederschwelligen Zugang zu schaffen.“

Wie schon in den vergangenen Jahren stellen sich bei den Seniorentagen wieder mehr als 80 Aussteller vor. Die Themen reichen von der Hospizbegleitung, ambulanter und stationärer Pflege, Infos zu Alten- und Pflegeheimen über Sport, Reisen und Aktivitäten im Alter, Betreuung und Haushaltshilfen bis hin zum Tanzen, seniorengerechten Wohnen, medizinischer Beratung und Einkaufsservice. Vorträge zu Hausnotruf, Epilepsie, Betreuungs- und Altersverfügung oder Naturbestattungen runden das Angebot ab. (eda)

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