Darmstadt

Für weitere Zufahrt an Umgehung

Eine zusätzliche Verkehrsanbindung des Pfungstädter Gewerbegebiets Nordwest an die Umgehungsstraße fordern 26 dort ansässige Unternehmer. Sie fürchten, bei einem Notfall von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.

Den 30. August 2007 wird Thomas Gabriel nicht mehr vergessen. Damals brannte das in der Nähe zu seiner Schreinerei liegende Reifenlager nieder. „An dem und am folgenden Tag, waren einige Firmen abgeschnitten“, erinnert sich der Geschäftsführer. Der Grund: Zu- und Abfahrt für die im Norden des Gewerbegebiets liegenden erfolgt ausschließlich über die Zufahrten zur Bundesstraße 426 im Süden des Industriegebiets. Deshalb fordern 26 Unternehmer nun eine zusätzliche Anbindung im Norden.

Bislang ist das Gewerbegebiet über die Werner-von-Siemens und die Robert-Bosch-Straße an die B 426 angebunden. Die Gottlieb-Daimler-Straße im Norden des Areals endet als Sackgasse mit einem Wendehammer kurz vor der Bundesstraße.

„Wir haben Angst, dass wir bei einem großen Ereignis hier abgeschnitten sind“, formuliert Susanne Scheer die Bedenken. Sie sieht auch durch die Einrichtung der Gemeinschaftsunterkunft für rund 800 Flüchtlinge im ehemaligen Topdeq-Gebäude in der Werner-von-Siemens-Straße einen zusätzlichen Faktor, der für Verkehrsbehinderungen sorgen könnte. Diese Meinung teilt die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil indes nicht. „Verkehrliche Probleme innerhalb des Gewerbegebietes sind durch eine weitere Straßenanbindung an die B426 nicht zu lösen“, sagt Behördensprecher Jochen Vogel. (rf)

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