Darmstadt-Dieburg

Weiter Hoffnung auf die Tram

Die Darmstädter Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke (parteilos) kritisiert, dass beim Nahverkehr zu kurzsichtig auf die Kostendeckung geschaut wird. Daran sei bislang eine Tram-Verbindung von Darmstadt in den östlichen Landkreis gescheitert. Weiterhin wird auf die Tram gehofft.

Die Nahverkehrs-Verbindungen zwischen dem Oberzentrum Darmstadt und seinem Umland werden stark genutzt und stoßen an Kapazitätsgrenzen. Die Stadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie die Nahverkehrsorganisationen Dadina und Heag-Mobilo haben die Hoffnung auf eine Straßenbahn in den Ostkreis noch nicht aufgegeben.

Bei den Kosten-Nutzen-Berechnungen für Nahverkehrs-Investitionen würden „visionäre Faktoren und die Notwendigkeit einer Verkehrswende nicht berücksichtigt“, kritisierte die Darmstädter Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke (parteilos). Es werde zu kurzsichtig auf die Kostendeckung geschaut. Daran sei bislang eine Tram-Verbindung von Darmstadt in den östlichen Landkreis gescheitert.

Diese werde jedoch dringend gebraucht, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete und Dadina-Vorsitzende Christel Fleischmann (Grüne). „Der öffentliche Nahverkehr wird sehr gut angenommen. Aber die Busse stehen morgens auf der B 26 im Stau – das ist ein erhebliches Problem und Hauptkritikpunkt der Nutzer. Die Verkehrsbeziehungen zwischen Stadt und Land sind allein mit Bussystemen nicht zu leisten. Wir haben die Hoffnung auf eine Straßenbahn noch nicht aufgegeben.“

Auch aus Weiterstadt seien neuerdings Stimmen zu hören, die auf ein Interesse an einer Straßenbahnverbindung zur Darmstädter City hindeuteten, erklärte Fleischmann. (bad)

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