Darmstadt

Wehren sollen unter ein Dach

Der Bürgermeister will den Umzug der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr prüfen. Das Gebäude entspricht nicht mehr den Ansprüchen und Vorschriften.

Bewegung bei Rettungsdiensten verspricht ein Projekt, das Bürgermeister Rafael Reißer mit Beteiligten auf seine Machbarkeit prüft. Danach sollen Freiwillige Feuerwehr Innenstadt und Berufsfeuerwehr in einem Neubau an der Bismarckstraße zusammengefasst werden. Die Berufsfeuerwehr muss aufgrund gesetzlicher Vorschriften binnen zehn Minuten am Brandherd sein, ob in Darmstadts Norden oder Süden. „Das klappt von hier aus auch optimal“, sagt ihr Leiter Johann Braxenthaler. Das Problem: Die Baulichkeiten in der Bismarckstraße stammen von 1954, genügen nicht mehr den Ansprüchen und Vorschriften.

In der Kasinostraße gibt es gegenüber dem ehemaligen Schenck-Gebäude ein Terrassenhaus mit Mietwohnungen des Bauvereins. Im rückwärtigen Teil ist das Domizil der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt mit einer zweistöckigen Wagenhalle. Lediglich die Großbuchstaben „FFI“ an der Hauswand weisen an der Kasinostraße darauf hin.

Auch dort sind die Verhältnisse für die Feuerwehrleute alles andere als zumutbar. Ein kleiner Raum ist Büro, Archiv und Ablageort in einem. Die Feuerwehr-Uniformen hängen in einem modrigen, unbelüfteten Raum.

Als der Bauverein jetzt an den Bürgermeister und Feuerwehrdezernenten Rafael Reißer herantrat, ihm nötige Sanierungen zu benennen, da man den gesamten Wohnkomplex auf Vordermann bringen wolle, sah der CDU-Politiker die Chance, die beiden Wehren in der Bismarckstraße zusammenzulegen und ihnen zu einem moderneren Standort zu verhelfen. (ryp)

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