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Darmstadt

Volt-Mitglied in Darmstadt geschlagen

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
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Bei einer Rede von Annalena Baerbock in Darmstadt soll ein Volt-Mitglied von einem Gegendeonstranten geschlagen worden sein. Nun ermittelt die Polizei.

Maximilian Schuck ist noch aufgewühlt. Der 21-jährige Bundestagskandidat von Volt hat sich am vergangenen Samstag, 4. September, den Auftritt der Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock in der Darmstädter Innenstadt angeschaut. Dabei ist er mit Gegendemonstranten aneinandergeraten.

Die Gruppe protestiert gegen die Corona-Politik der Bundesregierung. Als Schuck sie auffordert, leise zu sein, er wolle der Rednerin zuhören, hält ihm ein 66-jähriger Aschaffenburger ein lärmendes Megafon ins Gesicht. Schuck schiebt es zur Seite, woraufhin ihm der Krachmacher ins Gesicht schlägt.

Schuck trägt von der Begegnung einen Kratzer und einen blauen Fleck unterhalb des Auges davon. „Halb so schlimm“, sagt er. Schwerer wiegen die Einschüchterungsversuche an sich, die Dreistigkeit. Schuck hat den Übeltäter bei der Polizei angezeigt. Danach sei ihm die Gruppe durch die Innenstadt gefolgt und habe ihn bedrängt.

Die Polizei Darmstadt bestätigt, dass es die Auseinandersetzung gegeben hat. Sie ermittelt wegen einfacher Körperverletzung. Im Großen und Ganzen sei die Veranstaltung aber störungsfrei gelaufen. Das sieht auch Holger Siche so, der Kreisgeschäftsführer der Darmstädter Grünen. Etwa 800 bis 1000 Menschen hätten friedlich dem Auftritt der Kanzlerinnenkandidatin beigewohnt. Nur am Rande habe eine kleine Gruppe von etwa 20 Störenfrieden versucht, Ärger zu machen. Ohne Erfolg.

Auch Maximilian Schuck haben sie nicht einschüchtern können, sagt er. „Es ist erschreckend zu sehen, wie viel Hass in manchen Menschen steckt“, sagt er. Der Angriff, aber auch die danach erfahrene Solidarität, bestärke ihn, sich weiter in der Politik zu engagieren. Nur so könne man der Spaltung der Gesellschaft begegnen. sky

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