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Virtueller Marktplatz

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Sechs Wohnungsbaugesellschaften bieten Serviceplattform.

Auf www.wohdi.de haben die Wohnungsunternehmen Gewobau, die BG Ried, die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Ginsheim-Gustavsburg, die Baugenossenschaften Rüsselsheim und Mainspitze sowie die Hans-Reichardt-Stiftung einen virtuellen Marktplatz eingerichtet, der ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, freigeschaltet ist. Das Portal soll Mietern die oft beschwerliche Suche nach haushaltsnahen Dienstleistungen erleichtern, die Gefahr, an unseriöse Anbieter zu geraten, mindern und zudem die Gewährung von Sonderkonditionen und Rabatten erschließen.

Mit 32 (von 50 angestrebten) Firmen haben die sechs führenden Wohnungsunternehmen im Kreis Rahmenverträge mit der Maßgabe abgeschlossen, ihre Dienstleistungen auf einer eigenen, nach vorgegebenem Muster gestalteten Seite zu präsentieren. Das Portal ist kreisweit bestückt mit geprüften und ausgewiesenen Unternehmen und Serviceanbietern für die verschiedensten Dienstleistungen rund ums Wohnen und die Wohnung.

Die Ergebnisse von Mieterumfragen der Gewobau und der BG Ried, die angesichts sozialdemografischer Veränderungen gerade bei der älteren Generation den Wunsch nach einer deutlichen Entlastung im Alltag deutlich machten, haben ebenso wie eine in den vergangenen Jahren zu beobachtende verstärkte Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Wohnen, den Umzug oder die Wohnung den Anstoß für das Angebot eines virtuellen Marktplatzes gegeben.

Mieter bereits informiert

Inhalte und Suchkriterien haben die Wohnungsunternehmen definiert. Sie sind in sechs Kategorien zusammengefasst: 1. Reparatur, Renovierung; 2. Putzen, Reinigen, Waschen; 3. Senioren, Kinder, Pflege; 4. Garten, Winter Tier; 5. Kultur, Sport, Freizeit; 6. Lieferdienste, Umzüge, Sonstiges.

Guten Gewissens, so das propagierte Credo, können sich die Mieter so am heimischen Computer oder per Smart-Phone geprüfte und damit vertrauenswürdige Dienstleister erschließen. Die Gefahr, für eine Türöffnung durch einen Schlüsselsdienst – wie vorgekommen – mit einer Rechnung über 400 Euro belastet zu werden, ist damit so gut wie ausgeschlossen.

Mit Flyern und teilweise auch persönlichen Anschreiben haben die Gesellschaften ihre Mieter über das neue Angebot informiert. Ausgenommen von dem neuen Serviceangebot bleiben klassische Reparaturen in der Wohnung, die nach wie vor dem Vermieter zu melden sind. Für die Dienstleistungen, die über das Internet gebucht werden, gilt: wer bestellt bezahlt. (eda)

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