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Viko erhält Preis für Fairtrade

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Viko-Schüler arbeiten zur Nachhaltigkeit. Fünf Kriterien muss man erfüllen, um die Fairtrade-School-Auszeichnung zu erhalten: Gründung eines Schulteams, Fairtrade-Kompass erstellen, Verkauf von Fairtrade-Produkten, Thematik in den Unterricht einbringen, Schulaktionen.

Vier Schulen in Hessen dürfen den Titel „Fairtrade-School“ tragen. Beim Schulfest wurde nun die Viktoriaschule (Viko) prämiert. Das Fairtrade-Team der Viktoriaschule nahm von Maike Schliebs, Fairtrade Deutschland, das Zertifikat stolz entgegen.

„Es ist kein Zufall, dass wir am 13. September 2013, als Darmstadt zur Fairtrade-Stadt wurde, dies mit einem gemeinsamen Festakt in der Viko feierten“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Schon damals sei er begeistert gewesen von den Aktionen des Gymnasiums. Er überreichte Schulleiter Gerd Blecher einen Scheck über 7800 Euro für die Erneuerung des Schulhofs.

„Seit Dezember 2013 verkaufen Schüler zweimal pro Woche in den großen Pausen, bei Tagen der Offenen Tür und Schulfesten Fairtrade-Produkte“, berichtet die Sprecherin des Fairtrade-Teams, Ulrike Kirchberg. „Die Produkte sind so begehrt, dass es großen Andrang und Stammkunden für bestimmte Waren gibt“, fügt ihr Kollege, Referendar Harald Baltzer, an. Beide gehören mit Referendarin Susanne Weiden zur Leitung des Fairtrade-Teams.

Fünf Kriterien muss man erfüllen, um die Fairtrade-School-Auszeichnung zu erhalten: Gründung eines Schulteams, Fairtrade-Kompass erstellen, Verkauf von Fairtrade-Produkten, Thematik in den Unterricht einbringen, Schulaktionen. Nach zwei Jahren werden Fortbestand der Gruppe ihre Aktivitäten kontrolliert.

An der Viko ist Nachhaltigkeit in den Ethik- und Religionsunterricht eingezogen. Die Schüler gestalten außerdem einen Radiobeitrag mit dem Titel „Blutige Handys“, in dem sie ihre Recherchen zur Handyherstellung präsentieren. (eda)

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